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Ist dankbar für die riesige Unterstützung: Margit Lindner (Mitte), hier mit Schwester Karin Feigl (links) und Freundin Melanie Welz.

Viele Spendenaktionen im Fuchstal

Sensationelle Hilfsbereitschaft für Margit Lindner

Fuchstal - Eine unglaubliche Entwicklung hat Margit Lindner aus Asch vollzogen. Nach Jahren voller lebensbedrohlicher Augenblicke und schwerwiegender Behinderungen infolge einer Hirnblutung, kämpft sie sich Schritt für Schritt ins Leben zurück.

In und um Fuchstal spielen sich derzeit gleich zwei bemerkenswerte Geschichten gleichzeitig ab: Da wäre zum einen die tolle Hilfsbereitschaft der Menschen, die mit großem persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz eine Vielzahl an Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine stellen, um eine möglichst große Spendensumme aufzubringen. Und da sind die Schilderungen vom Leidensweg der heute 30-jährigen Margit Lindner, die schon beim Zuhören starke Betroffenheit verursachen. Aber eben auch Mut, Stärke, Zuversicht und Glauben vermitteln.

Ihren Beginn nimmt die Geschichte im Frühjahr 2011. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes tauchen bei Lindner Schwindelanfälle und Sprachstörungen auf. Grund ist ein angeborenes, aber bis dahin unentdecktes Karzinom im Hirnstamm. Also die Fehlbildung einer Arterie im Kopf, die bei Stress zu platzen droht und sofort entfernt werden muss.

Doch nach der schwierigen Operation bleibt ein für die Ärzte nicht erkennbarer Rest zurück, der zu Nachblutungen führt. Margit ist nach dem Eingriff nicht mehr ansprechbar und bewegungsunfähig. Ihr Puls galoppiert, die Körpertemperatur kann nicht mehr reguliert werden, und künstliche Beatmung wird notwendig. Die Mediziner müssen erneut eine komplizierte Operation wagen, damit aufgestautes Hirnwasser besser abfließen kann.

Das Unterfangen gelingt, erneut kommt die junge Mutter knapp mit dem Leben davon – doch ihr Zustand ist sehr schlecht. Sie ist geistig klar, kann sich aber nur über ein Augenzwinkern verständigen und ist ansonsten komplett bewegungsunfähig. Ein sogenanntes „Locked-in-Syndrom“. Sie wird in eine andere Fachklinik verlegt, dort folgen Operationen mit neuen Komplikationen und lebensbedrohlichen Situationen.

Bei schweren Unwettern gelingt ein Nottransport in eine andere Klinik, ein neues Medikament aus den USA bringt dort die Rettung. Lindner muss fortan zwar nicht mehr künstlich beatmet werden, nach einem Jahr ohne weitere Fortschritte sind aber keine positiven Entwicklungen mehr zu erwarten, sie gilt als austherapiert. Sie vermisst ihre Familie, ist angesichts ihrer Lage psychisch gestresst und unglücklich.

In der Folge nehmen die Probleme wieder zu, teilweise schwebt sie in Lebensgefahr. Irgendwann erkennt eine Ärztin: „Das Mädel muss nach Hause“. Ob zum Sterben oder zur Pflege, das ist zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich absehbar. „Wahnsinn, dass wir uns das getraut haben“, blicken ihre Eltern auf diese im Nachhinein goldrichtige Entscheidung zurück.

Wieder in ihrem alten Umfeld und bei ihren Kindern, blüht die 30-Jährige spürbar auf. Vier Wochen später spricht sie ihr erstes Wort nach mehreren Jahren, weitere körperliche Fortschritte stellen sich ein. Seitdem gab es keine Notfälle mehr. Lindner ist inzwischen wieder völlig orientiert, hat alles aus dem Langzeitgedächtnis behalten. Nun beginnt der harte Weg zurück ins Leben, Etappe für Etappe geht es vorwärts.

Der nächste Schritt soll nun ein achtwöchiger Aufenthalt in einem Rehabilitationszentrum in Pforzheim sein. Lindner, ihre Familie und die Pflegerinnen versprechen sich viel davon, die aufwendigen Behandlungsmethoden und die intensive Therapie sollen deutliche Fortschritte hinsichtlich Mobilität und körperlicher Selbstständigkeit ermöglichen. Doch der damit einhergehende finanzielle Aufwand ist enorm: 30 bis 40 000 Euro beträgt die ohne Zuzahlungen der Krankenkasse aufzubringende Summe. Das ist der Punkt, an dem die Spendenaktionen nun ansetzen. All diesen Helfern, Freunden, Vereinen und privaten Unterstützern gilt Margit Lindners besonderer und großer Dank. „Ich versuche, in der Reha Vollgas zu geben“, sagt sie fest entschlossen.

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