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Leann Jolley (links) aus Apfeldorf hat in der Klasse 9b der Mittelschule Fuchstal den besten Abschluss hingelegt.
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Beste in der 9b: Leann Jolley aus Apfeldorf mit Klassenlehrerin Anita Gropp.

Abschlussfeier

Abschluss der Mittelschule Fuchstal: Zur Deutschprüfung „richtig gepusht“

65 Schüler wurden an der Mittelschule Fuchstal entlassen. Trotz Corona haben die Jugendlichen gute Noten erreicht, freute sich unter anderem der Schulleiter.

Fuchstal - „Richtig gepusht“: Diese Worte fand Klassenleiter Markus Arnold dafür, wie sich Tadeas Dinga im Fach Deutsch auf die Zweitsprachenprüfung zum Quali vorbereitet hat. Dinga kam vor zwei Jahren aus der Slowakei in den Lechrain und hat erst ab der achten Klasse Deutsch gelernt. Nun war der Jugendliche aus Mundraching mit einer Note von 1,6 an der Mittelschule Fuchstal gar der Klassenbeste in der 9a. Er wird nächstes Jahr die 10M besuchen.

An der Johann-Baptist-Baader-Schule wurden drei Klassen mit 65 Jugendlichen verabschiedet. Die drei Feiern fanden an zwei Tagen statt. In der 9b erreichte Leann Jolley aus Apfeldorf mit einem Notenschnitt von 1,5 das beste Ergebnis. Sie wird im September in Landsberg eine Lehre als Friseurin beginnen.

Stephanie Weiser von der Frank-Hirschvogel-Stiftung nahm die Besten-Ehrung vor: sie überreichte an Tadeas Dinga und Leann Jolley jeweils einen Geldpreis. Einen Tag später zeichnete ihre Kollegin Stephanie Wolter die beste Absolventin der Klasse 10ma aus. Das ist Julia Stadler aus Reichling, die in eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau bei Edeka in Leeder einsteigt. Ihr Notenschnitt war 1,67. Jonas Staltmeier aus Denklingen schaffte die Prüfung zur Mittleren Reife mit der Note 1,78. Er wird an der Fachoberschule Landsberg im sozialen Zweig weiter zur Schule gehen.

Prima Abschluss der 10 M: Julia Stadler (Reichling) und Jonas Staltmeier (Denklingen) mit Lehrerin Gertrud Brandl-Beuth.

Fuchstals Bürgermeister Erwin Karg meinte als Vorsitzender des Schulverbandes bei der Entlassfeier für die zehnte Klasse: „Jetzt geht’s für einige hinaus in die große Freiheit.“ Doch die Jugendlichen dürften sich nicht täuschen lassen von der „großen Freiheit“. Damit seien Ausdauer, Verantwortung und auch Rückschläge verbunden.

Bürgermeister Fritz Schneider aus Rott, stellvertretender Schulverbandsvorsitzender, ermunterte bei der Verabschiedung der Klasse 9b die Teenager. Sie sollten mit Blick auf die Ausbildung beziehungsweise auf den weiteren Schulweg durchhalten und konstant bleiben, aber auch neue Ziele anstreben.

Rektorin Eva-Maria Klein resümierte mit Blick auf die Herausforderungen durch Corona: „Es war eine schwierige Zeit. Aber sie hat Euch stärker gemacht.“ Alle Entlassschüler der Mittelschule Fuchstal/Rott hätten einen anerkannten Abschluss geschafft. 38 Burschen und Mädchen hatten sich der Quali-Prüfung unterzogen; 31 davon haben bestanden.

Bester in der 9a: Tadeas Dinga aus Mundraching mit Klassenleiter Markus Arnold.

Klein freute sich über „ganz viele Zweierschnitte“; die Abschlussschüler von 2020 seien ein „super Jahrgang“. Die guten Ergebnisse seien nicht Corona geschuldet, sondern, die jungen Leute hätten sich „reingehängt“, resümierte die Rektorin. In der zehnten Jahrgangsstufe haben alle 25 Schüler bestanden, freute sich die Schulleiterin. Klassenlehrerin der M 10 war Gertrud Brandl-Beuth. Sie hatte über zwei Jahre eine „Rasselbande“ zu leiten, wie es Schülersprecher Dominik Kirmse formulierte.

„20 fantastische junge Menschen“ seien es in der 9b gewesen, fand Klassenleiterin Anita Gropp lobende Worte. Und sie fügte hinzu: „Am liebsten würde ich Euch alle ganz fest drücken.“ Bei der Verabschiedung der 9a nahm Markus Arnold die Jugendlichen und die Eltern während der Feier in der Aula mit auf eine „Drei-Jahres-Fahrt“. Die Fotoimpressionen bestanden aus vielen Eindrücken der vergangenen drei Unterrichtsjahre. Arnold – er ist auch Konrektor – hatte die Jugendlichen schon seit der siebten Klasse als Klassenleiter.

JOHANNES JAIS

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