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Bald doppelt so groß: Der Kraftraum im Keller der Schongauer Lechsporthalle wurde von 36 auf 72 Quadratmeter erweitert. Genutzt werden darf er voraussichtlich ab Ende April, sobald die Lüftungsanlage erfolgreich in Betrieb ist.

lechsporthalle Schongau

Grusel-Keller ist Geschichte

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Schongau - Der Grusel-Keller in Schongaus Lechsporthalle ist bald Geschichte: Im Laufe der vergangenen Monate wurde der Untergrund von Schimmel und veralteten Geräten befreit. Jetzt steht nur noch die finale Erweiterung des Kraftraums aus.

Auf der Suche nach dem perfekten Ort für den Dreh eines Horrorfilms wäre man bis vor kurzem in Schongau fündig geworden. Genauer gesagt im Keller der Lechsporthalle. Die dunklen Räume des 2000 Quadratmeter großen Untergeschosses waren von Schimmel befallen, die technischen Geräte des ehemaligen Hilfskrankenhauses – etwa Schaltschränke oder Notstromaggregate – völlig veraltet. Inzwischen wurde der Keller von diesen Utensilien befreit.

Sanierung unter Unterdruck

Rund 810 000 Euro kostete die Stadt Schongau die Sanierung des Sporthallen-Kellers. Besonders umfangreich war die Sanierung der Schadstoffe. Um Schimmel, Asbest und diversen anderen Giftstoffen den Garaus zu machen, wurde extra ein sogenannter Schwarzbereich eingerichtet, wo die Sanierung ausschließlich unter Unterdruck durchgeführt wird, um das Verschleppen von Giftstoffen zu verhindern. Robert Thomas vom Schongauer Stadtbauamt sagt: „Der Zugang und Materialtransport war in diesem Bereich nur über entsprechende Schleusen möglich.“ Das Entgiften in Quarantäne war Mitte November 2015 abgeschlossen.

Lager und Archiv geplant

Schon vorher wurden die Räumlichkeiten mittels Abbrucharbeiten und Durchbrüchen freundlicher gestaltet. Sie sollen künftig als Lager und Archiv dienen, wobei noch nicht geklärt ist, was genau darin verstaut werden soll. Laut Thomas werde das „in der nächsten Bauausschusssitzung diskutiert“.

Die Sportler selbst profitieren vor allem von der Erweiterung des Kraftraums. Der befindet sich ebenfalls im Keller der Lechsporthalle, wurde von 36 auf 72 Quadratmeter verdoppelt. Darin trainieren dürfen die Sportler des TSV Schongau jedoch noch nicht. „Es steht noch die Inbetriebnahmephase der neuen Lüftungsanlage aus“, sagt Thomas, der davon ausgeht, dass der Kraftraum gegen Ende April wieder genutzt werden kann. Spätestens dann wäre das Projekt Erneuerung der Lechsporthalle wohl endgültig abgeschlossen.

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