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Die Fotomodelle des Kalenderprojektes präsentieren mit Johann Jilka (hi. li.) und Gisela Mair das sehenswerte Ergebnis. 

Marie-Eberth-Altenheim

Die Schönheit des Alters 

Schongau – Der Volksmund sagt: Jedes Alter habe seine Schönheit. Zwölf Beispiele für die Schönheit des Alters finden sich im neuen Kalenderprojekt des Schongauer Marie-Eberth-Altenheims.

„Er war gleich Feuer und Flamme“, beschreibt Heimleiterin Gisela Mair die Kontaktaufnahme zu Fotografenmeister Johann Jilka. Den Fotos sehe man an, dass die Bewohner des Altenheimes mit Würde und Respekt fotografiert und in Szene gesetzt wurden, so Mairs Fazit bei Betrachtung des fertigen Kalenders. Genau das war die Intention Jilkas bei dieser interessanten Aufgabe: „Mein Anliegen war es, die Schönheit des Alters über die Gesichter auszudrücken.“ Ebenso wollte der Altenstadter Fotografenmeister die Lebensfreude in den Mienen seiner Modelle und deren einzigartigen Charakter festhalten. Dazu wurden besondere Situationen kreiert – in der freien Natur auf einem Feldweg oder an einem See, aber auch in besonderen Räumlichkeiten wie der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt fanden die Aufnahmen statt. Als Requisiten dienten beispielsweise historische Kostüme oder ein sportliches rotes Cabrio. Einige der Bilder kommen auch ganz ohne Ausstattung aus – ein Hingucker sind sie alle.

Im Mai wurden die ersten Fotografien aufgenommen. Dafür wurden die Modelle von der Friseurin des Hauses extra frisiert, berichtet Gisela Mair. Überhaupt engagierten sich viele Mitarbeiter in ihrer Freizeit gerne bei diesem Projekt. Gelohnt hat es sich allemal. So auch das Fazit der abgelichteten Senioren. Obwohl es manchmal anstrengend war, braucht es doch gut und gerne 50 bis 100 Aufnahmen, bis die richtige im Kasten ist, fühlten sich die 66 bis 97-Jährigen sehr geehrt, in dieser Form verewigt worden zu sein. Wer jetzt zum Jahreswechsel noch einen besonderen Jahrweiser sucht: Der Kalender ist in einer Auflage von 1000 Stück im Marie-Eberth- Altenheim kostenlos erhältlich.

Franziskus Reich

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