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Mehr Sicherheit durch Leitplanken an der Staatsstraße nach Birkland

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Für mehr Sicherheit sollen die neuen Leitplanken an der Staatsstraße zwischen Peiting und Birkland sorgen. Foto: fra
Für mehr Sicherheit sollen die neuen Leitplanken an der Staatsstraße zwischen Peiting und Birkland sorgen. Foto: fra

Birkland - Die Entscheidung ist gefallen: Die Staatsstraße von Birkland nach Peiting muss in Bezug auf die Unfallgefahr mehr abgesichert werden. „Das stand schon nach den zwei schweren Unfällen im August fest“, erklärt Stefan Vogt vom Staatlichen Bauamt Weilheim, Bereich Straßenbau.

Die Anordnung der Unfallkommission stieß bei der beauftragten Firma auf taube Ohren. „Die hätte die Leitplanke inklusive eines Unterfahrschutzes für Motorräder schon vergangenes Jahr anbauen sollen“, so Vogt. Immer wieder hätten er und seine Kollegen bei der schwäbischen Firma nachgefragt, wären aber jedes Mal vertröstet worden. „Und vertraglich hatten wir leider nichts in der Hand, um die Arbeiten zu beschleunigen“, so der Bauamt-Mitarbeiter. „Deswegen konnten wir nur hoffen, dass in der Zwischenzeit nicht noch ein Unfall passiert“.

Doch nichts desto trotz und „zum Glück unfallfrei“, wie Vogt mehrmals betont, ist es nach langem Warten nun soweit: Eine 220 Meter lange Leitplanke wird in der Unfallkurve von Birkland nach Peiting neu aufgestellt, die Kurve vorher wird durch eine Verlängerung der Schutzplanke von zweimal 16 Meter zusätzlich abgesichert - obwohl das laut einer Richtlinie eigentlich bei keiner der Kurven notwendig wäre.

„Die Unfallkommission hat aber trotzdem anders entschieden“, erklärt Claudia Immisch von der Straßenmeisterei Landsberg. Nicht unbedingt wegen der Häufung der Unfälle, „das hätte es früher nämlich auch schon einmal gegeben“, sondern wegen den schwerwiegenden Folgen: Ein Todesfall und ein schwerverletzter Fahrer (wir berichteten).

Und nur den entsprechenden Baum zu fällen, hätte der Kommission deshalb nicht ausgereicht. Wobei die Strecke noch dazu durch den Wald führt. „Das hat uns veranlasst, weiter zu handeln“, so Vogt - und außerdem Kosten im Rahmen von 4500 bis 6000 Euro beschert, weiß Claudia Immisch. Doch das Ziel ist klar: Auf dieser Strecke soll es nie wieder zu einem so schweren Unfall kommen.

franziska bär

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