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18 Musikerinnen und 24 Musiker der Blaskapelle Schwabsoien begeisterten beim Jahreskonzert.

Jahreskonzert der Blaskapelle Schwabsoien

Melodienreigen zum Genießen

Schwabsoien - Mit einem vielseitigen Programm hat die Schwabsoiener Musikkapelle bei ihrem Jahreskonzert die 250 Besucher in der Schulturnhalle begeistert.

Die Gemeinde Schwabsoien zählt gerademal 1348 Einwohner. Da ist es schon erstaunlich, dass dieses kleine Dorf ein Orchester mit 42 Musikanten (24 Musiker und 18 Musikerinnen) auf die Bühne bringt. Darüber freut sich besonders Bürgermeister Siegfried Neumann. Vor allem aber, dass so viele Jugendliche in der Blaskapelle spielen. Allerdings, „die Musikkapelle tut auch sehr viel für die Jugend“.

Franz Landes – er war als Vertreter des Musikbundes beim Konzert – sagte, er zolle der Blaskapelle und ihrem Dirigenten Respekt und Anerkennung für ihre Leistung beim Jahreskonzert, aber auch für deren Auftreten und dem dritten Platz beim Landeswettbewerb: „Mit Ihrem Fleiß, Ihrer Toleranz, Zuverlässigkeit und Teamgeist gehören Sie zu den angesehensten Kapellen im Bezirk.“

Auch diesmal beim Konzert beeindruckten der Holz- und Blechbläsersatz sowie die exakten und präzisen Einsätze aller Register. Das wurde gleich zu Beginn mit dem „Festlichen Einzug“ von Hans Hartwig deutlich. Eine wahrlich festliche Musik mit Fanfaren- und Hymnenartigem Charakter. „Die Melodie schreitet wie ein König stolz durch das gesamte Stück“, sagte Moderatorin Simone Linder, die sich in angenehmer Weise die Ansage den Abend über mit Stefan Jahl geteilt hat.

Es folgte mit „Voyage into the blue“ der gefühlte Start, der Flug und die Landung eines Düsenflugzeugs. „Benediction“, ist ein Stück mit fließenden Melodien und chorähnlichem Satz. Das Solo wurde dabei gekonnt von Hornist Norbert Schmid gespielt.

Von den fließenden Melodien wechselte die Kapelle zur „Bayerischen Polka“ von Georg Lohmann. „Lukas Linder spielt in seiner gewohnt cremigen Art das Solo des Abends“, kündigte Stefan Jahl einen der Jüngsten der Musikkapelle Schwabsoien an.

Mit dem „Sternenhimmel-Walzer“, bei dem vom hohen Blech angeführt das Echo wiedergegeben wird und der Zwischenteil den Klarinetten, Flöten und den Tuben überlassen wird, schickte Simone Linder die Besucher in die Pause.

Reichlich Abwechslung bot die Blaskapelle im zweiten Teil des Konzerts mit „Ladies and Gentleman“, „Antonin‘s new World“, der Polka „Sorgenbrecher“ und dem Medley „James Bond 007“, bei dem sich die Filmmusik aus „Goldfinger“ wie ein roter Faden durch das Medley zog.

Für den anhaltenden und verdienten Applaus bedankte sich die Musikkapelle mit dem „Egerländer Musikantenmarsch“ und der Polka „Fernweh“.

Mit eingebunden war der Auftritt der Schönach-Jugendkapelle. 35 junge Nachwuchsmusiker spielten unter Dirigentin Susi Zwick munter und ohne sichtbarem Lampenfieber die beiden Stücke „Alpine Adventure“ und den „Tiger Rag“. Schon klar, dass sich die Besucher eine Zugabe erklatschten. Es war dies die Polka „Böhmischer Traum".

Walter Kindlmann 

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