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Falk Sluyterman Bürgermeister von Schongau.

Standesamt vergisst Trauung 

Missverständnis bei Hochzeitstermin in Schongau

Schongau - Das Schongauer Standesamt hat eine Hochzeit vergessen - diese Nachricht macht seit einiger Zeit die Runde in der Lechstadt. Dennoch gab es ein Happy End für alle Beteiligten.

Bürgermeister Falk Slyuterman hat sich schon gedacht, dass deshalb eine SN-Anfrage kommt, und ist froh, den Fall aufklären zu können.

Demnach waren am Samstag vor drei Wochen insgesamt drei Hochzeiten vorgesehen: Eine um 11 Uhr im Ballenhaus, die der Bürgermeister selbst leiten sollte, und zwei weitere im Standesamt. „Ich war etwas spät dran und musste gegen 10.45 Uhr noch Unterlagen im Rathaus holen, da habe ich die Menschenmenge bemerkt“, sagt Sluyterman. Wie sich herausstellte, war es eine ungefähr 20-köpfige Hochzeitsgesellschaft, die zu einem Paar aus Peiting gehörte, das um 10 Uhr am Schongauer Standesamt heiraten wollte. Doch offenbar war der Termin an diesem Tag nicht vorgesehen. „Ich war relativ kurz angebunden, weil ich sonst zu spät zu meiner Trauung gekommen wäre“, sagt Sluyterman. Erst nachher konnte er sich um den Fall kümmern, der sich laut Bürgermeister folgendermaßen dargestellt hat:

Im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt

Demnach habe das Peitinger Paar einige Wochen zuvor gefragt, ob der Termin verfügbar sei. Die Mitarbeiterin am Schongauer Standesamt habe bejaht - doch das angehende Ehepaar hat das offenbar als endgültige Zusage verstanden. „Wir haben den Termin freigehalten, aber natürlich braucht man im Vorfeld noch Gespräche und Unterlagen“, so Sluyterman. Man habe sogar versucht, die Peitinger zu erreichen, doch die seien im Urlaub gewesen - und erst zum angeblichen Trauungstermin wieder aufgetaucht. So kurzfristig sei dann aber nichts mehr zu machen gewesen, bedauert Sluyterman.

Seines Wissens habe es aber etwas später ein Happy-End gegeben: „Ich habe gehört, dass das Paar mittlerweile in Peiting geheiratet hat.“ Offenbar ohne Missverständnis.

bo

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