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Die Jury mit den drei Siegern des Fotowettbewerbs: Den ersten Platz holte das Bild „Flüchtlinge mit Leberkässemmel (re.) vor „Flüchtlinge füttern Tauben im Englischen Garten“ (li.) und „Gemeinsames Singen am Flügel“ (Mitte).  

„Fest der Einheit der Kulturen“

Mit der Leberkässemmel aufs Siegerfoto

„Fremd in der Heimat – Heimat in der Fremde“: Einen Foto- und Bilderwettbewerb mit diesem Motto hatte die Diakonie Herzogsägmühle in die vielfältigen Aktionen am Tag der Deutschen Einheit mit eingebunden. Ein bayerisches Motiv machte das Rennen.

Herzogsägmühle – „Der 3. Oktober ist für Herzogsägmühle ein Tag mit Symbolkraft,“ sagte Wilfried Knorr. Das „Fest der Einheit und Kulturen“ bringe Menschen aus fernen Ländern, die Flüchtlingshelferkreise, Herzogsägmühler Bürger, Mitarbeiter, Nachbarn und Freunde zusammen. Mit dem Foto- und Bilderwettbewerb zum Thema „Fremd in der Heimat – Heimat in der Fremde“ soll der Fokus auf das Thema „Heimat“ bewusst breiter gesetzt werden. „Ich habe ein Experiment mit Ihnen vor“, sagte der Diakoniedirektor in der proppenvollen Deckerhalle und fügte an: „Wir gestalten gemeinsam den Beginn, wie wir ihn in Herzogsägmühle noch nie erlebt haben.“

Knorr ermutigte etliche im Saal befindliche Flüchtlinge, in ihrer Sprache die Besucher zu begrüßen. Die Gäste unterschiedlicher Nationalitäten ließen sich nicht lange bitte und legten los. Als sich keiner mehr meldete, meinte Knorr: „Wie wunderbar bunt die Welt doch sein könnte.“

Auf sechs Stellwänden waren die Bilder und Fotos der am Wettbewerb teilnehmenden Flüchtlinge angebracht. Besucher konnten das Foto oder Bild, das ihnen am besten gefallen hat, zuvor schon mit Punkten bewerten. An der Jury lag es danach, diese zu zählen und selbst zu bewerten. Karl-Heinz Grehl (Vize-Landrat), Susanne Seeling, Martina Wagner, Sabine Kayser und Martina Wagner schauten sich die Fotos und Bilder ganz genau an. Und folgten danach weitgehend dem Votum des Publikums: „Zwei Flüchtlinge mit Leberkässemmel“ wählten sie auf Platz eins. Es folgten „Flüchtlinge füttern Tauben im Englischen Garten“ und auf Platz drei „Gemeinsames Singen am Flügel“.

Applaus gab es aber natürlich nicht nur für die Besten, sondern für alle, die an diesem Wettbewerb teilgenommen hatten. Der Gruppe „SEDAA“ aus der Mongolei war es übrigens vorbehalten, das Fest der Kulturen musikalisch zu begleiten.

Walter Kindlmann

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