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Über den neuen Kräutergarten, der neben der Basilika angelegt ist, herrscht in Altenstadt große Freude. Foto: wk

Mitten in Altenstadt: Ein Kräutergarten zum Riechen und Schmecken

Altenstadt - Mit einem gut durchdachten Kräutergarten kann die Gemeinde Altenstadt neuerdings aufwarten. Von Pfarrer Siegfried Beyrer ist er jetzt gesegnet worden.

Der Segen gelte dem Garten, aber auch den Leuten, die ihn angelegt haben und die ihn weiterhin pflegen werden.

Ein Kräutergarten sei seit Jahren Wunsch der Gemeinde gewesen, sagte Altenstadts Bürgermeister Albert Hadersbeck. Das Projekt ist jetzt mit Hilfe des Altenstadter Gartenbauvereins verwirklicht worden. Bei Vorstand Franz Rieger habe man dabei offene Türen eingerannt.

Wie so oft in Altenstadt, haben auch hier ehrenamtliche Helfer kräftig zugepackt. Für den 40 Quadratmeter großen Garten zwischen Basilika, Kindergarten und Schule mussten Untergrund, Pflanzboden, Wege und Zäune sowie die Steineinfassungen verlegt werden. So an die 300 Stunden haben Franz Rieger, Wilhelm Dreher, Konrad Stecher und Sepp Reich in das Wunschobjekt eingebracht und dabei auch den Pflanzplan der Blumenschule Engler penibel umgesetzt. Salbei, Sonnenhut, Schafgarbe und Bohnenkraut, Thymian, Rosmarin, Lavendel und Frauenkraut fehlen eben so wenig wie Knoblauch und Petersilie.

Altenstadts Bürgermeister bedauerte in seiner Rede, dass viel Wissen über die Wirkung der vielen Kräuter wegen der mittlerweile guten medizinischen Versorgung verloren gegangen sei.

Auf der kleinen Hinweistafel am Eingang zum Kräutergarten wird der Besucher gebeten: „Nehmen Sie sich Zeit, unseren kleinen Kräutergarten in seiner ganz Kraft bewusst zu erleben.“ Beim achtsamen Berühren, Riechen und Schmecken würden sich aromatischen Düfte erst so richtig erspüren lassen.

Im Anschluss an die Segnungsfeier wurden neben Kräuterbuschen und Kräuterprodukten auch Holundersirup mit Wasser ausgeschenkt. Für die musikalische Umrahmung sorgte sowohl beim Festgottesdienst als auch nach der Segnung die „Altenstadter Spätlese“. Wobei diesmal Christiane Dolch und Hubert Oberhauser den Altersdurchschnitt der Spätlese-Musikanten erfreulich verjüngt haben.

wk

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