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Ein Erinnerungsfoto am Grand Canyon ließen sich die Rottenbucher nicht entgehen.

Musikkapelle Rottenbuch

USA-Reise ohne Pleiten, Pech und Pannen

Ein Trip voller Höhepunkte liegt hinter den Mitgliedern der Rottenbucher Musikkapelle. Wohlbehalten ist die Gruppe mit vielen Eindrücken und neuen Erfahrungen im Gepäck von ihrer Amerika-Reise zurückgekehrt – und wurde von den daheimgebliebenen Musikern gleich zünftig empfangen.

Rottenbuch – Es war das sechste Mal, dass die Rottenbucher Musiker den Sprung über den großen Teich wagten. Und der verlief ohne größere Zwischenfälle, was nach den beiden letzten Reisen durchaus erwähnenswert ist. 2004 standen die Musiker in den USA ohne Instrumente da, 2006 machte der Reiseveranstalter kurz vor Abflug pleite. Diesmal startete die Gruppe pünktlich gen Detroit, auch dank des aufmerksamen Busfahrers, der einen Bombenalarm am Flughafen aufgrund eines versehentlich stehen gelassenen Basskoffers geistesgegenwärtig verhinderte

Am Zielort wurden die Rottenbucher mit offenen Armen von den Gastfamilien und Mitgliedern des Trachtenvereins Detroit Edelweiss aufgenommen. Besondere Highlights waren der Ausflug nach Kanada zu den Niagara-Fällen und der gemeinsame Abend bei ausverkauften Saal, den die Musiker und die Trachtler gestalteten. Die Gastfamilien hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und zeigten den Gästen die Sehenswürdigkeiten Detroits.

Beim Oktoberfest in Anaheim spielte die Rottenbucher Musikkapelle groß auf.

Nach vier Tagen ging es für die Gruppe weiter nach Las Vegas. Beim Einchecken am Flughafen ließen sich einige Musiker, die bei jedem Flug in Lederhose unterwegs waren, spontan zu einem Ständchen überreden und bereiteten den Mitarbeitern damit eine große Freude. In der Wüstenstadt angekommen, standen Ausflüge zum Grand Canyon und Hoover Staudamm auf dem Programm. Auch ein Casinobesuch und ein Bummel durch Las Vegas und seine Hotels durften nicht fehlen.

Über die Route 66 fuhren die Musiker anschließend mit dem Bus weiter nach Anaheim, wo ihr nächster Auftritt auf sie wartete. An zwei Abenden und einem Nachmittag sorgten die Rottenbucher für die musikalische Umrahmung des örtlichen Oktoberfests. Zahlreiche Gäste ließen sich die deutschen Spezialitäten schmecken und lauschten den bayrischen Klängen.

Natürlich nutzte die Reisegruppe auch die Gelegenheit zur Entdeckungstour durch Los Angeles und sammelte dabei viele Eindrücke. Sei es bei einem spontanen Besuch eines NHL-Spieles, einer Stadtrundfahrt zum Hollywood Boulevard, einem Badetag am Meer oder einer ausgiebigen Shoppingtour.

Doch irgendwann endet auch die schönste Rundreise. Im Fall der Rottenbucher schloss sich der Kreis nach dem zwölfstündigen Rückflug im Musikraum der Kapelle. Dort nämlich wurden die Heimkehrer von den daheimgebliebenen Musikern in Empfang genommen – mit Weißwürsten, Brezen und gutem bayrischen Bier.

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