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So sieht es aktuell im Kreuzungsbereich bei der Bäckerei Sesar und der Raiffeisenbank aus – noch im November entsteht hier ein Kreisverkehr.

Nach Bürgerentscheid: Bahnhofstrasse und Bundeswehrgelände Peiting

Freie Fahrt für Ausbau und Kino-Gespräche

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Peiting - Einen Tag nach dem Bürgerentscheid ist die Erleichterung im Peitinger Rathaus deutlich zu spüren. Ja, die Bahnhofstraße soll ausgebaut werden. Auf dieser rechtlichen Grundlage können jetzt die Bauabschnitte II und III angegangen werden. Auch in Sachen Kino und Supermarkt tut sich was.

Die erste große Besprechung in der Rathaus-Verwaltung lief gleich gestern Morgen, einen halben Tag, nachdem das amtliche Endergebnis des Bürgerentscheids verkündet worden war: 80 Prozent aller Wähler wollen den Ausbau der Bahnhofstraße. Und der kann jetzt im Frühjahr starten, wie Jochen Rohrmoser, Leiter des Peitinger Bauamts, erklärt.

Gerade wird die Ausschreibung für den zweiten Bauabschnitt vorbereitet. Im Frühjahr 2017 soll es losgehen mit dem Ausbau. Noch im November dieses Jahres soll der Kreisverkehr im Bereich Raiffeisenbank/Sesar fertiggestellt werden. Der Schlussstrich unter Bauabschnitt I.

Bevor im neuen Jahr der Startschuss für den nächsten Abschnitt fällt, ist noch viel zu tun. Eine zeitnahe Besprechung mit den Anliegern steht noch aus. Mit ihnen sollen Änderungswünsche besprochen werden. Schließlich werden die ja auch zur Kasse gebeten – so sieht es die Straßenausbau-Beitragssatzung, kurz Strabs, vor.

Warum war der zweite Bauabschnitt (Bäckerei Sesar bis Bahnhof) überhaupt vom Ausgang des Bürgerentscheids betroffen? Wo doch in diesem Bereich gar keine Bäume gefällt werden? „Wäre der Bauabschnitt III auf Grundlage des Bürgerentscheids weggefallen, hätten die Anlieger von Bauabschnitt III den Straßenausbau des zweiten Bauabschnitts mitbezahlen müssen“, erklärt Rohrmoser. So hätte es die Strabs vorgesehen.

Das alles ist jetzt hinfällig. Auch Bauabschnitt III wird gebaut. Im Frühjahr 2018 sollen die Bagger anrollen. Bis dahin dürfte auch geklärt sein, wie es mit dem Wohnungsbau bzw. sozialen Wohnungsbau auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände weitergeht. Auch hier waren die Verhandlungen mit den Baufirmen ins Stocken geraten.

Keine Baumfällung, kein Straßenausbau, kein durchgehender Gehweg – kein Bauvorhaben. So hatte es vor wenigen Monaten beispielsweise die Firma Haseitl klargestellt, die sich mit einer Überplanung des gesamten Gebiets ehemaliges Bundeswehrgelände/Bahnhof im Gemeinderat um das Projekt beworben hatte. Ein weiterer Mitbewerber: die Oberbayerische Heimstätte, eine Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau aus München.

Jetzt, wo klar ist, wie es in Sachen Straße weitergeht, dürfte sich auch in der Entscheidung was tun, welche Baufirma das Wohnungsbau-Projekt in Angriff nehmen wird. Eine Entscheidung, die der Gemeinderat jetzt fällen kann.

Interessant: Laut Bürgermeister Michael Asam befindet sich die Firma Haseitl bereits in Verhandlungen mit einem Verbrauchermarkt, der am Bahnhof entstehen soll. Und auch mit einem Kinobetreiber soll es konkrete Gespräche über ein Lichtspielhaus am Bahnhofsgelände geben.

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