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Auf diesem Bauernhof in Rottenbuch ist der 54-jährige Hofbesitzer durch einen Sturz ins Silo ums Leben gekommen. Die Feuerwehr war bei der Bergung vor Ort.

Obduktion soll Klarheit bringen

Tödlicher Silosturz gibt Rätsel auf

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Rottenbuch - Der Tod eines 54-jährigen Landwirts aus Rottenbuch, der am vergangenen Sonntag in ein Silo gestürzt ist, gibt der Kriminalpolizei weiterhin Rätsel auf.

Deshalb soll jetzt eine Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München die genaue Todesursache klären.

Fest steht, dass der Landwirt rund sieben Meter tief auf den Betonboden eines Silos gefallen ist und dabei schwere Kopfverletzungen erlitten hat, an deren Folgen er noch an der Unfallstelle starb.

Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann, der vor rund sieben Jahren von München nach Rottenbuch gezogen ist und am Schleifmühlenweg nahe der Echelsbacher Brücke einen Bauernhof gekauft hat. Den bewirtschaftete er zusammen mit seiner Familie. Gleichzeitig war er noch bei einer Versicherung in München tätig. Deshalb half ein befreundeter Nebenerwerbslandwirt, der auf der anderen Seite der Echelsbacher Brücke wohnt, tatkräftig auf dem Hof mit.

Am vergangenen Sonntagvormittag hatten die beiden Männer das Silo noch leergeräumt, um es dann am Nachmittag mit Gras zu befüllen. Als der Helfer gegen 16 Uhr mit einer Fuhre anrückte, das Tennentor öffnete, mit dem Ladewagen hineinfuhr und das Gras in das Silo kippen wollte, sah er den 54-jährigen Landwirt in der Tiefe auf dem Betonboden liegen. Die Rettungskräfte waren zwar in kürzester Zeit vor Ort, konnten aber trotz Reanimation den Tod des Unfallopfers nicht mehr verhindern.

Hat der 54-Jährige, der in Rottenbuch auch auf die Jagd ging, einen Schwächeanfall oder Herzinfarkt erlitten und ist er deshalb in das Silo gestürzt? Das wollen die Rechtsmediziner klären.

mg

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