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Seit 50 Jahren glücklich verheiratet: Hedwig und Erwin Zwerschke aus Birkland.

Goldene Hochzeit in Birkland

Nachgeben als Liebesrezept von Hedwig und Erwin Zwerschke

50 Jahre sind Hedwig und Erwin Zwerschke nun schon miteinander verheiratet. Ihre Goldene Hochzeit haben sie am vergangenen Samstag mit insgesamt 60 Gästen gefeiert.

Birkland – In der Birkländer Pfarrkirche St. Anna, in der sie sich vor langer Zeit das Ja-Wort gegeben haben, fand aus diesem Grund eine Messe statt. Anschließend wurde im naheliegenden Gasthof Zauberhütte gemeinsam gefeiert.

Seit ihrer Kindheit kennen sich die 71-Jährige und der 74-Jährige bereits. Damals floh Erwin mit seiner Mutter und seinen Geschwistern von Schlesien nach Birkland, wo Hedwig schon wohnte. So wuchsen sie zusammen auf. Durch das Ausgehen im Jugendalter wurden sie mit 19 und 22 Jahren ein Paar. Zwei Jahre später entschlossen sie sich, zu heiraten.

Aus der Ehe sind drei gemeinsame Kinder hervorgegangen, die nun ebenfalls in Birkland und in Rott sesshaft sind. Außerdem sind Hedwig und Erwin stolze Großeltern von vier Enkeln, wobei die Kleinsten einmal in der Woche zum „Omatag“ zu Besuch kommen.

Bild aus früheren Zeiten: Vor 50 Jahren haben sich Hedwig und Erwin Zwerschke das Ja-Wort gegeben.

Der gelernte Heizungsbauer und die Hauswirtschafterin und ehemalige Metzgereifachverkäuferin leben im Elternhaus von Hedwig in Birkland. Der große Garten des Hauses bietet genug Platz für zahlreiche Blumenarten, was der Birkländerin viel Freude bereitet. Zudem ist sie in ihrer Freizeit im Pfarrgemeinderat aktiv. Erwin singt seit 40 Jahren im Kirchenchor der Gemeinde und wird regelmäßig für Auftritte als Zauberer gebucht.

Viele gemeinsame Erlebnisse wie Urlaube in Italien und Norwegen verbinden das Paar. Seit 50 Jahren herrscht bei den Zwerschkes ein friedliches Zusammenleben. „Ein paar Unstimmigkeiten gibt es immer“, meint Erwin schmunzelnd. Das Geheimnis ihrer langen Liebe liegt wohl an ihrer Abmachung, die sie sich schon vor langer Zeit geschworen haben: „Einmal geb’ ich nach, einmal gibst Du nach“, erzählen die beiden lachend. 
Miriam Schäfer

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