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So sehen die Pläne für den neuen Stadel auf dem Sportgelände an der Auerberghalle aus. Foto: wk

Neuer Bauhofstadel stückchenweise

Bernbeuren - Ein neuer Bauhofstadel, der von der Gemeinde Bernbeuren, dem Musik- und dem Trachtenverein genutzt werden kann: So jedenfalls sieht der Plan aus.

Die Pläne sind schön und gut. Dumm nur, dass die Gemeinde derzeit gar kein Geld für diesen Neubau hat. Bei Gesamtkosten in Höhe von von 175 000 Euro müsste die Gemeinde 80 000 Euro selbst aufbringen. „So ist der Neubau des Stadels nicht machbar“, meinte Bürgermeister Martin Hinterbrandner.

Der Bauhofstadel auf dem Sportgelände der Auerberghalle soll vielseitig nutzbar sein. Lager für den Bauhof, Platz für den Bulldog, das Loipenspurgerät sowie für die Anhänger des Musikvereins und des AMC. Auf der Sportplatzseite sind zwei Tore und ein Fenster für die Ausgabe von Getränken vorgesehen. Auf der der Auerberghalle zugewandten Seite sind drei einfache und zwei belichtete Tore sowie zwei Türen eingeplant.

Die Planung mit Nutzung und die dafür anfallenden Kosten hat zweiter Bürgermeister Markus Socher auf der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend detailliert vorgestellt. Unterm Strich kommen da Kosten in Höhe von 202 000 Euro zusammen. Die von der Gemeinde und den Vereinen eingebrachten Eigenleistungen abgerechnet, wären es unterm Strich noch 175 000 Euro. 95 000 Euro bekommt die Gemeinde für den jüngst abgebrannten Bauhofstadel von der Versicherung.

Dann sind es immer noch 80 000 Euro, die übrig bleiben. Eine Summe, die für die Gemeinde nicht realisierbar ist. Dieses und die nächsten fünf sechs Jahre nicht, gab Hinterbrandner zu verstehen. „Wir haben keine 80 000 Euro, das ist bittere Realität.“

Man würde sich sonst etwas in die Tasche lügen. Im Haushalt Posten zu streichen, sei auch nicht möglich. „Weil es da nichts zu streichen gibt.“

Im Gremium wurde deshalb reichlich diskutiert. Den ganzen Stadel jetzt bauen, weil so eine Chance nicht mehr komme, war einer der Beiträge. Bußgeld von den Gerichten zugunsten des TSV ein anderer. „Das sei keine verlässliche Einnahme“, meinte der Bürgermeister. Schließlich einigte sich das Gremium darauf, dass der gesamte Stadel, so wie ihn Markus Socher vorgestellt hat, geplant wird und danach, so nach und nach, so viel gebaut wird, wie es sich die Gemeinde jeweils leisten kann.

Walter Kindlmann

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