Das neue Buch von Dietrich Kothe: Landglut Hopfensud.

Neuer Heimatroman von Dietrich Kothe erschüttert heile Welt

Hohenfurch - Der regional bekannte Autor und Bildhauer Dietrich Kothe aus Hohenfurch hat ein neues Buch herausgebracht. „Landglut Hopfensud“ heißt sein neuer Heimatroman, der von einfacherer Bekömmlichkeit ist als der Vorgängerroman „Zeitennehmer“.

Hans Bärlapper, ledig Mitte dreißig, bewirtschaftet zusammen mit seiner Mutter einen kleinen Bauernhof im südlichen Bayern in Ritzling. Um den Lebensunterhalt zu sichern, arbeitet er darüber hinaus in einer Brauerei am Fließband. Einfachheit, Herkömmlichkeit und absolute Kirchentreue prägen das Leben im Dorf. Bärlapper hebt sich mit seiner Liebesbeziehung zur städtischen Kellnerin Michaela und mit Kontakten zu Alkoholikern an der Müllgrube von den konservativen Normen der Gesellschaft ab.

Tiefgreifende Wandlungen in Bärlappers Privat- und Berufsleben erschüttern seine heile Welt. Seine Michaela entschließt sich, fromm zu werden und geht ins Kloster. Die Brauerei stellt die Jahrhunderte alte Deckelverarbeitung um, wodurch Bärlappers Arbeitskünste überflüssig werden. Am Ende steht er sogar unter Mordverdacht.

„Das Hauptmotiv besteht in der Darstellung eines Landlebens und des tiefen Wandels Mitte bis Ende des vorigen Jahrhunderts“, erklärt Kothe zu seinem Heimatroman. Auf zwischenmenschlicher Ebene wird vor allem das Gruppenleben mit seinen Mechanismen der Einbindungen und Ausgrenzungen behandelt.

rm

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