Zur Fahrzeugsegnung mit Pastoralreferent Thomas Tralmer kamen am Sonntag auch wieder Buben mit ihren Kettcars.
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Zur Fahrzeugsegnung mit Pastoralreferent Thomas Tralmer kamen am Sonntag auch wieder Buben mit ihren Kettcars.

Traditionelle Fahrzeugsegnung auf dem Peitinger Hauptplatz

Nicht nur für Reisende

„Wir Menschen sind viel unterwegs, nicht nur auf Reisen, sondern auch im Alltag bei unserer täglichen Arbeit. Da brauchen wir Gottes Segen.“ Diese Worte stellte Peitings Pastoralreferent Thomas Tralmer bei der Fahrzeugsegnung am vergangenen Sonntag deutlich heraus.

Peiting – In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die Corona-Pandemie ein: „Da haben wir gemerkt, was wichtig ist im Leben: Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Friede, Gottvertrauen.“

Dass den Peitingern an Gottes Segen gelegen ist, stellten die zahlreichen sauber gewaschenen und mit Blumen geschmückten Autos und Zweiräder eindrucksvoll unter Beweis. Die Kinder waren mit ihren ersten Gefährten, mit denen sie sich fortbewegen, ebenso gekommen – wie Andreas Barnsteiner mit seinem Traktor. Hoch begeistert zeigte sich Franz Breidenbach von der Kolpingsfamilie, dass alle Fahrzeuge gesegnet werden, nicht nur die, mit denen man in den Urlaub fahre. So erhielten erstmals auch das Dienstauto von Bürgermeister Peter Ostenrieder und stellvertretend für den Fuhrpark der Gemeinde und der Feuerwehr ein Mehrzweckfahrzeug des Bauhofs und die Drehleiter den Segen.

Leider musste wegen Regens der im Freien am Hauptplatz vorgesehene Gottesdienst in die Pfarrkirche St. Michael verlegt werden. Doch rechtzeitig zur Fahrzeugweihe hatte Petrus ein Einsehen, und so konnten die Regenschirme wieder eingepackt werden. „Der heilige Christopherus – der Christusträger – hat die Menschen sicher begleitet. Auch wir sollten, wenn wir unterwegs sind, Christusträger sein durch Nächstenliebe, Barmherzigkeit und gutes Miteinander“, gab Tralmer allen mit auf den Weg.

Symbolisch gleichsam, dass die Menschen mit Christus unterwegs sind, verteilte Pastoralreferentin Lena Schreiner Christopherus-Plaketten. Abschließend gab es noch den Reisesegen. Auch für die, die daheim bleiben. „Man muss ja nicht so weit fort, bei uns ist es auch schön.“ Tralmer dankte der Kolpingsfamilie, deren zuverlässige Helfer einmal mehr für einen würdigen Rahmen sorgten. So wurde an der Einfahrt zum Parkplatz unterhalb der Mittelschule und des Pfarrzentrums an der Bachstraße durch zwei Pylonen sichtbar, dass etwas Besonderes stattfindet.

Gerhard Heiß

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