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Parkende Autos gefährden Kinder in Peiting

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Parkende Wagen am Schulweg gefährden Kinder. Foto: RE

Peiting - Für die Sicherheit der Schulkinder stark macht sich Susanne Schmid. Die Peitinger SPD-Gemeinderätin moniert die für Kinder unübersichtliche Parksituation in der Bahnhofstraße.

Für die Sicherheit der Schulkinder stark macht sich Susanne Schmid. Die Peitinger SPD-Gemeinderätin monierte jüngst die vor allem für Kinder unübersichtliche Parksituation in der Bahnhofstraße ab der Ecke Bäckerei Sesar. „Es ist einfach eine gefährliche Situation“, sprach Schmid unter anderem die parkenden Wagen vor einer Autorestauration und auch vor einer Gaststätte an, was mehrere Gemeinderäte bestätigten. „Wir haben in Peiting beschlossen, kein Ordnungsorgan zu beschäftigen, da bleibt den lieben Kollegen nur, Anzeige zu erstatten“, konterte Bürgermeister Michael Asam. Und weiter: „Wenn wir eine kommunale Verkehrsüberwachung hätten, könnten wir gezielt solche Missstände angehen.“

Um die Situation zu entschärfen, könne man doch in diesem Bereich ein Parkverbot einrichten, schlug Norbert Hauber (SPD) vor, was Asam jedoch nicht befürwortete: Dies würde dort auch diverse andere Anlieger treffen, und auch bei der Bäckerei würde es recht eng mit dem Parken, so seine Argumentation. Während Peter Ostenrieder bemängelte, dass die Gemeinde „nicht der Schrottplatz für Privatautos“ sei, ging der Rathauschef in eine ganz andere Richtung: „Die Bahnhofstraße gehört ausgebaut und ein Gehweg hin, das ist eines der nächsten Dinge, die wir angehen müssen.“

Grundsätzlich forderte Ostenrieder, die Gemeinde möge ihre Parkplatzpolitik überdenken. „Wir lassen uns viel zu viele Parkplätze ablösen, die es hinten und vorne nicht gibt“, so seine Kritik. Was dem CSU-Gemeinderat dann auch ein zustimmendes Nicken unter anderem des Bürgermeisters einbrachte. Asam: „Da müssen wir künftig wirklich ein Auge drauf haben, noch sind wir aber wesentlich besser dran als etwa in Schongau.“

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