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Ehrungen und Beförderungen: (v.l.) Konrad Obermeier (Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber), 1. Kommandant Klaus Straub (30 Jahre), Wolfgang Biehl (1. Vorsitzender Feuerwehrverein), Johann Anderl (25 Jahre), Erwin Brugger (30 Jahre und Beförderung zum Brandmeister), Norbert Socher (Beförderung zum Hauptlöschmeister), Andreas Stanka (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber), Margit Heiß (30 Jahre), Matthias Raab (Beförderung zum Löschmeister), Thomas Ettmüller (30 Jahre), Kreisbrandinspektor Ludwig Fernsemmer und zweiter Bürgermeister Franz Seidel. Ebenfalls geehrt, aber nicht auf dem Bild: 30 Jahre aktiv: Daniela Vikario, Hanne Baudy und Bernhard Heiß. 40 Jahre Vereinsmitglied: Andreas Prielmeier und 50 Jahre Vereinsmitglied: Peter Schelle sowie Hans Fürst (Feuerwehr-Ehrenz eichen in Silber).

Jahreshauptversammlung in Peiting

22 Neuzugänge bei der Feuerwehr

Rund 9000 ehrenamtliche Einsatz-, Übungs- und Dienststunden haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im vergangenen Jahr geleistet. Bei der Jahreshauptversammlung im Peitinger Pfarrsaal wurde Bilanz gezogen sowie Ehrungen und Beförderungen vorgenommen.

Peiting – Freud und Leid liegen oft dicht beisammen. Wer wüsste das besser, als die 90 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht immer können Personen in Not gerettet werden. Gut, dass es dann Notfallseelsorger wie Dirk Wollenweber gibt, wie Kreisbrandinspektor Ludwig Fernsemmer hervorhob.

Rund 9000 ehrenamtliche Stunden hat die freiwillige Feuerwehr in vergangenen Jahr geleistet. 7269 davon entfielen auf Übungen und Dienste, der Rest auf die 130 Einsätze 2016. Dazu zählten als größte Posten 30 Brandeinsätze, 31 Hochwassereinsätze, 22 Verkehrsunfälle sowie 17 sonstige Hilfeleistungen. Dem stehen Aktivitäten zur Finanzbeschaffung, wie Christbaumversteigerung, Stand auf dem Weihnachtsmarkt und Altpapiersammlungen sowie gesellige Aktivitäten, wie der Vereinsausflug, das Sommerfest und die Teilnahme an Umzügen und Festivitäten gegenüber, wie der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Wolfgang Biehl ausführte. Als erfreulich bezeichnete er den Mitgliederzuwachs. Die derzeitigen 168 Mitglieder setzen sich aus drei Ehrenmitgliedern, 48 passiven und 90 aktiven Mitgliedern, acht Fördernden und 14 Jugendlichen zusammen. „Wir hatten schon drei Neuzugänge in diesem Jahr“, so Wolfgang Biehl. Mit den 14 Mitgliedern der Jugendgruppe, die laut Jugendwart Günter Drobilitisch allesamt ihre Jugendleistungsprüfung mit Bravour bestanden haben und in den Dienst übernommen werden sollen, gab es insgesamt 22 Neuzugänge.

Eine Premiere hatte erster Kommandant Klaus Straub dem ersten Bericht seiner Amtszeit. Er hob besonders die Hochwassereinsätze in Polling und Peißenberg hervor, bei denen auch das neu angeschaffte Boot zum Einsatz kam. Eine „Unfallserie“ verzeichnete er auch auf der B 23. So wurden seit letztem Sommer zehn Unfälle in der Schnaidbergkurve gezählt. Sechs Einsätze fanden in Schongau statt, wo die Peitinger mit ihrer Drehleiter aushalfen. Ebenso konnte Straub verkünden, dass nach der Entsorgung von „Leichen im Keller“ künftig nur gesunde Schaummittel zum Einsatz kommen. Ebenfalls eine Arbeitserleichterung bedeuten die Anschaffung von Gitterboxen sowie Flaschenhüllen für die Atemluftflaschen.

Auf der B 23 bemerken die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr eine Unfallserie

Auch um die Kasse ist es laut Kassierin Margit Heiß gut bestellt so belief sich der Kassenstand zum 31. Dezember auf 46 085 Euro. Geld, das laut Klaus Straub für eine mit der Gemeinde vereinbarte Fahrzeugbeschaffung zur Verfügung stehen soll. Die neue Drehleiter, die vom Freistaat mit 225 000 Euro, vom Landkreis mit 60 000 Euro und der Gemeinde mit 4000 Euro bezuschusst wird, soll in zwei Schritten angeschafft werden. 2017 erfolgt die Fahrgestellbeschaffung, 2018 folgt der Leiteraufbau.

Vom Atemschutz berichtete Werner Hoffmann, dass die 44 Kameraden im letzten Jahr das Schlauchmanagement verbessert, Einsatztaktik trainiert und verschiedene Lehrgänge absolviert hätten. Das 31 Mann starke Maschinisten-Team unter der Leitung von Norbert Socher bildete sich ebenfalls fort und absolvierte ein Fahrsicherheitstraining. Kein Wunder, dass sich Ludwig Fernsemmer in seinem Grußwort stolz auf die Kameraden zeigte, die ihr Bestes geleistet haben. Ein Einsatz, der nicht immer geschätzt wird. So bemerkte Fernsemmer zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte bei Absperrmaßnahmen.

Ein Einsatz, den auch passive Mitglieder gut leisten könnten, ist laut Wolfgang Biehl die Fahnenbegleitung, wofür noch zwei bis drei Begleiter gesucht werden.

Als wichtige Termine fürs kommende Jahr nannte er den Ausflug nach Travemünde vom 27. bis 30. April, die Floriansmesse am 13. Mai, den Kreisjugendfeuerwehrtag am 20. Mai, den Tag der Helfer am 21. Mai sowie das Sommerfest am 1. Juli.

Ursula Fröhlich

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