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Die Einsicht in die Bachstraße ist momentan durch parkende Autos erschwert.

Für die Schulkinder

Bachstraße soll sicherer werden

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Peiting - Ein sicherer Schulweg, Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer und ein schön gestalteter Ortskern ist den Peitinger Marktgemeinderäten einiges Wert. Aktuell im Fokus ist die Bachstraße.

Jeden Tag pilgern Schüler vom Rathaussteg in Richtung Parkplatz der Joseph-Friedrich-Lentner-Grundschule in Peiting. Zeitweise müssen die kleinen Bürger ohne Schülerlotsen im Bereich der Bachstraße zurechtkommen. „Gerade die ersten und zweiten Klassen, die in der Mittagszeit um 11.30 oder 12.15 Uhr Schule aus haben, müssen an dieser Stelle ohne weitere Sicherung den Straßenverkehr queren“, so Bürgermeister Michael Asam.

Schlechte Sicht auf den Verkehr

Problematisch ist die Stelle, da die Kinder in der Kurve zwischen parkenden Fahrzeugen über die Fahrbahn gehen müssen. Die Einsicht ist für die kleinen Schüler also ziemlich erschwert, wenn sie von der Schule Richtung Rathaus gehen. Etwa sieben Meter breit ist die Straße an dieser Stelle.

Tempo 30 und Fahrbahn-Verengung

„Damit Fußgänger eine bessere Umsicht haben, muss die Parksituation geändert und der gesicherte Fahrbahnrand näher an das Sichtdreieck gerückt werden“, erklärte Marktbaumeister Jochen Rohrmoser. Dies könnte erreicht werden, indem die Fahrbahn auf fünf Meter und die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert wird.

Baulich müsste der vorhandene Längsparkplatz einschließlich dem Baum um etwa zwei Meter in Richtung Bachstraße 6 verlegt werden. Im Anfahrtsbereich aus Richtung Ammergauer Straße müsste der Straßenrand mit einem Bord von rund acht Zentimeter eingefast werden, der dann an der Querung ausläuft. Drei Poller könnten die Einengung kenntlich machen. Rund 10 000 bis 15 000 Euro soll der Umbau der Gemeinde kosten.

10.000 bis 15.000 Euro für den Umbau

„Diese Maßnahme kostet natürlich Geld“, so Rohrmoser. Michael Deibler fand: „Ich kann mir eine bauliche Maßnahme eher vorstellen, wenn das Verkehrskonzept für ganz Peiting steht. Vielleicht sollten wir bis dahin bei der Schulwegsicherung bleiben.“

Die Notwendigkeit etwas zu tun sei hier allein durch den Verlauf der Straße gegeben, merkte Rathauschef Asam an. „Wir wollen Radler, Fußgänger und Autofahrer gleich behandeln. Vielleicht sollten wir die Straße beidseitig verengen, damit der Gegenverkehr aufpassen muss“, schlug Peter Ostenrieder vor. Ganz andere Gedanken hatte Andreas Barnsteiner. Er war die Überbelegung in den Raum, die recht neue Brücke über die Peitnach zu entfernen, damit an dieser Stelle gar keine Querung möglich ist. „Das können wir neu berechnen“, räumte Asam ein. Dennoch betonte er: „Die passte eigentlich gut rein und ist sogar behindertengerecht.“

Nun werden alle Vorschläge in einen Topf geworfen – heraus kommt dabei hoffentlich eine fußgängerfreundliche Lösung.

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