In die richtigen Hände übergab Altbürgermeister Klement Sesar (2.v.l.) die Weihnachtsspende des Marktes Peiting. Es freuten sich Maria Farinelli (3.v.l.) und das Ehepaar Stentella (rechts). Links neben ihnen steht Guido Grillini, Calvis Rathauschef. Auch Maria Stentella (l.), die örtliche Vorsitzende des Freundeskreises war mit dabei.

Freundeskreis Peiting-Calvi dell’Umbria

Peiting spendet für Erdbebenopfer

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Peiting - Etwas Hoffnung brachte Altbürgermeister Klement Sesar als Bote in die Peitinger Partnerstadt Calvi dell’Umbria. Mit der Weihnachtsspende zeigte der Markt Peiting zumindest Anteil an den Erdbeben-Opfern in Mittelitalien.

Es ist kein großer Betrag, mit dem Peiting seine Freunde in der italienischen Gemeinde Calvi dell’Umbria unterstützt. Und dennoch ist es zumindest ein kleiner, fast symbolischer Beitrag, mit dem die Erbebenopfer versuchen können, sich wieder ein Heim aufzubauen. Oder denen etwas zurückgeben können, die sie so herzlich aufgenommen haben.

Denn auch dort, wo sonst alljährlich im Sommer tagelang beim traditionellen Bierfest gefeiert wird, hat das Beben des vergangenen Jahres Schäden hinterlassen. Die Peitinger Partnerstadt hat es zwar nach Aussage von Peitings Rathauschef Michael Asam nur ganz am Rande erwischt, die Häuser des Ehepaars Stentella und von Maria Farinelli sind allerdings trotzdem nicht mehr bewohnbar. Nachdem die Italiener erst einmal Unterschlupf bei Freunden und Familie gefunden haben, geht es nun an den Wiederaufbau einer neuen Existenz.

Mit zweimal 250 Euro im Gepäck machte sich Altbürgermeister Klement Sesar auf nach Italien. „Schließlich ist es uns schon wichtig, dass die Menschen auch unsere mentale Unterstützung spüren“, sagte Asam. Und wer sei hier besser geeignet als sein Vorgänger Klement Sesar.

Im Freundeskreis zur Partnerschaft Peiting-Calvi dell’Umbria ist Sesar seit Anfang an aktiv, er kennt eigentlich jeden Winkel des knapp 1900 Einwohner zählenden Ortes. „Die Empfänger des Geldes kannte ich zwar nicht persönlich, aber man hat ihnen schon angesehen, dass sie berührt sind“, erzählt Sesar von seinem Besuch im Rathaus von Calvi. Dort hat er sich mit dem örtlichen Gemeindeoberhaupt Guido Grillini, der Präsidentin von pro Loco, Maria Stentella, und den Geschädigten in Calvi getroffen. „Die Spende kam auf jeden Fall in die richtigen Hände“, sagt der Peitinger. „Besonders nahe gegangen ist mir, als sich im Anschluss an die Übergabe die ältere Dame, Maria Farinelli, im Aufzug eine Träne aus dem Gesicht gewischt hat.“

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