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Hier soll ein neuer Parkplatz entstehen. Der Fußballplatz wird noch in diesem Jahr weiter nach unten verlegt.

Kiesgrube Peiting

Fußballplätze kommen dieses Jahr

Die neuen Fußballplätze sollen dieses Jahr kommen, die Parkplätze werden noch mindestens zwei Jahre dauern. Immerhin ist die Finanzierung der Sanierungsarbeiten an der ehemaligen Hausmülldeponie gesichert.

Peiting - In das Thema neue Fußballplätze mit dem sich der Marktgemeinderat seit Jahren beschäftigt, kommt endlich Bewegung. Noch dieses Jahr sollen zwei neue Plätze unterhalb des Feuerwehrhauses entstehen. Die Fläche der ehemaligen Hausmülldeponie, auf der bisher Fußball gespielt wird, soll als Parkplatzund für die Erweiterung des Bauhofs verwendet werden.

Planungen, die längst schon abgeschlossen sein könnten, wenn das Wasserwirtschaftsamt nicht ein Veto eingelegt hätte. „Das Wasserwirtschaftsamt verlangt Boden-Sanierungsmaßnahmen“, so Marktkämmerer Christian Hollrieder. Wie diese aussehen müssen, wird eineBodenuntersuchung erbringen, die von einer Uttinger Spezialfirma dieses Jahr durchgeführt wird. Laut Hollrieder können dabei Kosten von bis zu zwei Millionen Euroentstehen. Um diese zu deckeln, wurde jetzt im Gemeinderat über einen Sanierungsvertrag mit der Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern (GAB) abgestimmt. Der Vorteil: Egal, wie hoch die Sanierungskosten sein werden, die Gemeindekasse wird lediglich mit einem Betrag von 126 000 Eurobelastet. Kein Wunder, dass die Gemeinderäte dem uneingeschränkt zustimmten, obgleich Andreas Barnsteiner einwarf, warum man die Altlasten nicht einfach drinlassen könne, wilde Deponien seien in Bayern an der Tagesordnung. Ein Einwand, der laut Bürgermeister Michael Asam nicht mehr diskussionsfähig ist, da das Landratsamt eine Sanierung verlangt. 

Der Abschluss der Sanierungsmaßnahmen, an deren Anfang die Bodenuntersuchung steht, wird sich laut Christian Hollrieder noch hinziehen, sodass frühestens in zwei Jahren an den Bau der Parkplätze gedacht werden kann. Fußball darf auf dem bestehenden Platz auf dem Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie bis zur Eröffnung der neuen Plätze weiter gespielt werden.

Ursula Fröhlich

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