In ihrer alten Heimspielstätte in der Keppeler-Kegelbahn haben die Peitinger oft abgeräumt.

Keppeler in Peiting

Kegelbahn baut um

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Peiting - Aus vier mach zwei. Die Keppeler-Kegelbahn in der Marktgemeinde Peiting will umbauen. Höherklassige Mannschaften haben dann in der Marktgemeinde ausgespielt. Die dritte und vierte Liga sind aber weiter willkommen.

Noch möchte Rosemarie Keppeler nicht verraten, was sie mit der Kegelbahn in Peiting vorhaben. Fest steht allerdings, dass etwas passieren soll. Aus vier mach zwei, lautet das Prinzip. Heißt, dass zwei Bahnen wegkommen. „An dem Platz soll etwas anderes entstehen“, so Keppeler. Es gebe auch schon konkrete Pläne, die möchte die Gastwirtin allerdings nicht öffentlich machen. Zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Denn die Saison läuft ja noch bis Ende März. „Bis dahin bleibt alles wie gehabt, wir wollen ja niemanden hinauskomplimentieren“, betont sie.

Trotzdem dumm für die höherklassigen Mannschaften, denn mit zwei Bahnen können die in der kommenden Saison herzlich wenig anfangen. So auch die heimischen Sportler, die immerhin in der zweiten Bundesliga spielen. Doch die Zeiten wandeln sich, auch die Meisterschaften werden weniger, sagt Keppeler. „Und wenn es sich nicht mehr rentiert, muss man sich was anderes einfallen lassen“, erklärt die Wirtin auf Nachfrage.

Mannschaften der dritten und vierten Liga sind aber weiterhin in Peiting willkommen, denn denen reichen zwei Bahnen aus. „Wir werden auch nach dem Umbau eine Bundeskegelbahn bleiben“, so Rosemarie Keppeler. Dazu gehört auch, dass der TÜV die Bahnen prüft und abnimmt.

Doch was machen dann die Peitinger Kegler?

Sie weichen nach Auskunft des Schongauer Kegler-Vorstands Florian Forstner nach Schongau aus. Denn dort ist die einzige Einrichtung in der näheren Umgebung, die nach wie vor vier Bahnen bespielen lässt. „Wir haben schon eine Vorbesprechungen gehabt und die Zeiten eingeteilt“, so Forstner. Natürlich sei dies jetzt erstmal ein organisatorischer Aufwand. Schließlich müsse alles neu und genau eingeteilt werden. „Aber dafür haben wir ja unsere Bahnen, dass sie genutzt werden. Und deshalb freuen wir uns auch über den Neuzugang“, so Florian Forstner.

Vier Bahnen haben im Landkreis Weilheim-Schongau nur noch Penzberg, Seeshaupt, Huglfing und Eberfing zu bieten. Weilheim kann sogar mit sechs Bahnen aufwarten.

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