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Das Projekt läuft: Martin Okrslar, Vorstand der Maro-Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen (r.), freute sich über viele Besucher. Mit dabei auch Bürgermeister Michael Asam (Mitte) und rechts daneben CSU-Rat Peter Ostenrieder.

Mehrgenerationen-Wohnen in Peiting

Strahlende Gesichter beim Hebauf

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Peiting - Die Vorfreude ist groß – das war Bewohnern und Initiatoren beim Hebauf zum Mehrgenerationen-Wohnen anzusehen. Viel wurde schon geschafft, der Rohbau steht, und vor dem Bezug konnte mit Heizlüfter und Buffet in einer Wohnung schon auf die künftige gemeinsamen Zeit angestoßen werden.

Als das Sektglas zum traditionellen Hebauf der Handwerker am Boden der Ammergauer Straße zerschellt, strahlen die geladenen Gäste allesamt. Schließlich kommt der ersehnte Einzug immer näher. Die Laune ist gut. „Ich freue mich, dass die Gemeinde von Anfang an bei dem Projekt mitwirkt“, ergreift Bürgermeister Michael Asam das Wort. Auch seien viele Nachbarn gekommen, was ihn sehr freue. „Man sieht, dass hier alle zusammentun.“ Bemerkenswert empfindet er schon jetzt die Wirkung des Garagen-Gebäudes an der Straße. Dies ist zur Schalldämmung zur doch recht befahrenen Ammergauer Straße geplant worden – und tut seinen Dienst. „Zwar ist es noch recht grau, aber auch hier haben wir schon einige Verschönerungen und Begrünungen in Aussicht“, sagt er in Richtung Martin Okrslar, Vorstand der Maro-Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen. Auch dem Bauunternehmen Erhard aus Rottenbuch spricht der Rathauschef sein Lob aus, genau wie der Architektin Petra Asanger-Strobl, die gemeinsam mit Manfred Brems geplant hat: „Wir hätten keine Besseren dafür haben können.“

Noch nicht ganz spruchreif, „aber fast“, ist der geplante Fußgängerweg, der von der Ammergauer Straße künftig zum Pfarrhof und der Schule führen soll. „Hier fehlt nur noch die Zustimmung des Pfarrgemeinderats. Wenn alles klappt, ist das eine schöne Sache“, sagt Asam weiter.

Mit Heizlüfter und Kaltgetränken wurde in einer der 14 Wohnungen gefeiert.

Ein Lächeln auf den Lippen hat auch Stephan Ruprecht, Vorstand der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel. Vor eineinhalb Jahren sei die Maro-Genossenschaft erstmals auf das Kreditinstitut zugekommen. „Und jetzt können wir schon Hebauf feiern. Da hat das Raiffeisenbank-Gebäude an der Bahnhofstraße länger gedauert“, sagt Rupprecht schmunzelnd. Wie berichtet, hat die Bank ihr Haus in Peiting umfangreich saniert und mit einem Panorama-Saal ausgestattet.

Dass es aus den Reihen der Nachbarn keine Beschwerde gegeben habe, freut vor allem Martin Okrslar. „Ein großes Dankeschön an alle. Die Lärmbelästigung war sicher nicht immer angenehm.“

Zusammen mit Bewohnern und Nachbarn wird an dem Freitagabend auch gleich die erste Wohnung eingeweiht. Zu italienischen Klängen mit dem Duo Folk“core“ gibt es leckere Häppchen und das ein oder andere Kaltgetränk.

Spatenstich für die Anlage war im April. Aus drei Komplexen mit insgesamt 14 Wohnungen und einem Garagenebengebäude setzt sich das Mehrgenerationen-Wohnen auf dem alten Schaumeier-Areal neben dem Gasthof Dragoner zusammen. Zwischen den drei Gebäuden ist ein Gemeinschaftsplatz zum Sitzen, Spielen, Grillen und Feiern geplant. Es ist ein Angebot für Alleinstehende, Paare, aber auch Familien mit Kindern, die vor allem miteinander wohnen möchten.

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