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Was darf’s sein? Juze-Mitarbeiterin Sonja Merkle mit einer kleinen Auswahl der über 80 Spiele, die bei den Brettspieltagen ausprobiert werden können.  

1. Peitinger Brettspieltage

Mehr als Uno und Mensch ärgere Dich nicht

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Es ist eine Premiere: Am Wochenende 10. und 11. März steigen die 1. Peitinger Brettspieltage. Zwei Tage lang können in der Schloßberghalle viele Neuerscheinungen, aber auch Klassiker nach Herzenslust getestet werden. Veranstalter ist das Jugendzentrum. Wir sprachen mit Organisatorin Sonja Merkle.

Frau Merkle, wie ist die Idee zu den Brettspieltagen entstanden?

Sonja Merkle: Solche Veranstaltungen gibt es woanders längst, etwa in Niederbayern oder in München. Hier in der Region hat es noch keiner versucht. Und da bei uns im Haus viele Brettspiele gespielt werden, haben wir uns gedacht, wir testen das mal.

Kann man angesichts von Video- und Handyspielen die Jugendlichen heutzutage überhaupt noch mit Brettspielen begeistern?

Merkle: Mein Chef und ich spielen leidenschaftlich Brettspiele, das schauen sich die Jugendlichen ab. Sie werden bei uns im Jugendzentrum mindestens so häufig gespielt wie Konsolenspiele. Natürlich kommt es auch auf die Spiele an. Mit Mensch ärgere Dich nicht und Uno allein lockt man niemanden mehr hinterm Ofen hervor.

Was zeichnet analoge Brettspiele gegenüber ihren digitalen Verwandten Ihrer Meinung nach aus?

Merkle: Die Kommunikation zwischen den Spielern. Es ist einfach etwas ganz anderes, als allein oder bestenfalls nebeneinander vor der Konsole zu sitzen. Es entstehen viel mehr Gespräche, egal, ob man nun mit- oder gegeneinander spielt.

Welche Spiele sind denn besonders gefragt?

Merkle: Es gibt ein paar Standardspiele, die sie eigentlich immer in den Fingern haben. Wizzard, Ligretto oder Jungle Speed, bei dem es auf Geschwindigkeit ankommt. Auch Dominion, ein Strategiespiel, ist sehr beliebt.

Für die Brettspieltage werden Sie aber sicher nicht nur auf die vorhandenen Spiele zurückgreifen, oder?

Merkle: Nein, wir haben Spieleverlage angeschrieben und sie gefragt, ob sie uns unterstützen. Viele haben zugesagt und uns Neuerscheinungen, aber auch altbewährte Spiele zur Verfügung gestellt. Ein Verlag schickt sogar einen Mitarbeiter vorbei, der den Spielern vor Ort mit Rat und Tat zur Seite steht. An beiden Tagen wird außerdem der Kindergarten St. Michael je vier Stunden da sein und Spiele für die Kleinen präsentieren.

Wie viele Titel kann man bei den Brettspieltagen ausprobieren?

Merkle: Eine ganze Menge. Wenn ich richtig rechne, sind es bestimmt mindestens 80 verschiedene Spiele.

Viele davon dürften auch für Sie Neuland sein. Werden Sie alle im Vorfeld testen?

Merkle: Wir haben tatsächlich einen großen Teil der Spiele bereits bekommen und sind gerade dabei, uns mit ihnen vertraut zu machen. Gerade bei den komplexeren ist es wichtig, dass man den Spielern die Regeln erklären kann, ohne erst groß die Handbücher wälzen zu müssen.

Am zweiten Tag gibt’s für besonders gute Zocker sogar was zu gewinnen.

Merkle: Ja, wir bieten ein „Codenames“-Turnier an. Das Kartenspiel haben wir ausgewählt, weil es sehr zugänglich ist. Man braucht nicht viel Vorkenntnisse und kann es am ersten Tag gut erlernen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine Mannschaft mit mindestens drei und maximal sechs Mitspielern. Der erste Preis ist ein Gruppen-Ticket für das Exitgame „One Breakout“ in Altenstadt, das uns die Betreiber gespendet haben.

Wie viele Besucher erhoffen Sie sich für die Premiere?

Merkle: Puh, das ist schwer einzuschätzen, wie so eine Veranstaltung angenommen wird. Wir hoffen auf mindestens 100 Teilnehmer. Wenn es über die zwei Tage 500 werden, beschweren wir uns aber auch nicht.

Der Name 1. Peitinger Brettspieltage lässt erahnen, dass es keine Eintagsfliege bleiben soll. Ist schon eine Wiederholung geplant?

Merkle: Noch ist nichts fix. Aber wenn die Brettspieltage ankommen, würden wir die Veranstaltung gern zu einem regelmäßigen Event ausbauen.

Infos:

Die 1. Brettspieltage in Peiting finden am Samstag, 10. März, von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 11. März, von 10 bis 17 Uhr in der Schloßberghalle statt. Der Eintritt beträgt 1 Euro. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt.

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