Die Jury schaute sich die Entwürfe der Kinder und Jugendlichen genau an: (v.l.) SN-Redaktionsleiter Boris Forstner, Svenja Kratz und Mario Lindauer von der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel und Thomas Fritzmeier von der „Filmbaar“.
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Die Jury schaute sich die Entwürfe der Kinder und Jugendlichen genau an: (v.l.) SN-Redaktionsleiter Boris Forstner, Svenja Kratz und Mario Lindauer von der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel und Thomas Fritzmeier von der „Filmbaar“.

Nach 13 Jahren wollte die Raiffeisenbank Pfaffenwinkel neue Optik für den Xtra-Club

120 junge Teilnehmer bei Logo-Wettbewerb

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Schön aufgereiht liegen die Zeichnungen an den zusammengeschobenen Tischen im Forum Pfaffenwinkel der Peitinger Raiffeisenbank-Zentrale. Manchen Logos sieht man an, dass sie von Kinderhand gezeichnet wurden, andere schauen hochprofessionell aus. 50 haben es in die engere Wahl geschafft, „insgesamt haben wir 120 Zeichnungen bekommen“, sagt Svenja Kratz von der Raiffeisenbank – sie und Vorstand Mario Lindauer sind begeistert über den großen Zuspruch.

Peiting - Denn nach 13 Jahren wollte sich die Bank für ihren VR-Xtra-Club, der sich an Kinder zwischen 10 und 17 Jahre richtet und stolze 1650 Mitglieder hat, ein neues Logo geben. Weil wegen Corona sonst nichts los ist, auch die beliebten Ausflugsfahrten des VR-Xtra-Club nicht möglich sind, kam der Logo-Wettbewerb zur richtigen Zeit – und stieß auf großes Interesse. „Da sind wirklich tolle Bilder dabei“, sagt Kratz anerkennend.

Dass es nicht einfach ist, ein Logo zu gestalten, weiß auch Florian Raab von der Schongauer Agentur „Filmbaar“. Als Fachmann, der schon viele Projekte zusammen mit der Raiffeisenbank gestemmt hat, sollte er mit in der Auswahl-Jury sitzen. Doch weil seine eigene Tochter ebenfalls beim Wettbewerb mitgemacht hat, lässt er seinen Kollegen Thomas Fritzmeier ran. „Wir brauchen ein Logo, das auch digital zu gestalten ist“, sagt Raab. Dazu müssen die Bank-Farben blau und orange dabei sein, und der Xtra-Club-Schriftzug sollte ebenso vorkommen wie der Bankname, es soll nicht zu kompliziert oder verkünstelt sein – eine knifflige Aufgabe.

Die haben die Buben und Mädchen aber gut gelöst. Viele haben ihren Entwurf rund gehalten, die gewünschten Farben sind fast immer dabei – für die Jury mit Lindauer, Kratz, Fritzmeier und SN-Redaktionsleiter Boris Forstner war die Auswahl nicht leicht. In mehreren Etappen schälten sich am Ende vier Logos fürs Finale heraus.

Die Finalisten waren 17, zwei 15 sowie 13 Jahre alt, der Gewinner – der sich neben einer Nintendo Switch-Konsole auch über einen Schnuppertag bei der „Filmbaar“ freuen darf – wird erst bei der offiziellen Vorstellung veröffentlicht. „Aber alle Teilnehmer bekommen ein Geschenk“, versprach Kratz.

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