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Farbenfrohe Gewänder zeigten diese feschen Trachtlerinnen.
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Ehrentribühne vor der Kirche: Franz Multerer kommentierte den Festzug.
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Bunt e Trachten mit Fellkappen zeigten diese Damen.
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25 Musikapellen und Trommlerzüge waren gekommen, die Peitinger ganz vorne dabei.
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Ein strahlendes Lächeln passt zu jeder Tracht.
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Auch die ganz kleinen Trachtler marschierten begeistert durch Peitings Straßen. Fotos: Ursula Fröhlich
Trotz Wetter war es ein tolles und gelungenes 95. Lechgautrachtenfes - die Bilder.
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Trotz Wetter war es ein tolles und gelungenes 95. Lechgautrachtenfes - die Bilder.
Trotz Wetter war es ein tolles und gelungenes 95. Lechgautrachtenfes - die Bilder.
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Trotz Wetter war es ein tolles und gelungenes 95. Lechgautrachtenfes - die Bilder.

Viele, viele Bilder und ein Vor-Ort-Bericht

95. Lechgautrachtenfest in Peiting: Festliche Trachten,  prächtige Wagen

Das Wetter sorgte beim 95. Lechgautrachtenfest für spannende Momente. Aber weder die Teilnehmer des Umzugs noch die Besucher ließen sich  davon abhalten - nur das Standkonzert am Samstag musste ausfallen.

Peiting –  Kurz vor Beginn schickte Petrus noch einen heftigen Platzregen. Trotzdem füllten sich die Bürgersteige entlang der Umzugsstrecke mit Schaulustigen. Pünktlich zum Festumzug, der von drei kräftigen Böllerschüssen eingeleitet wurde, war es vorbei mit der Nässe von oben. Gauvorstand Franz Multerer, der den Zug von der Ehrentribüne aus zwischen Bürgermeister Michael Asam und Landrätin Andrea Jochner-Weiß kommentierte, atmete sichtlich auf. Mittendrin tönte er sogar: „Jetzt ist sogar die Straße trocken. Ich werd verruckt!“

Einen Vorteil hatte das Wetter immerhin laut Multerer: Es gab keinen Anlass zur Joppen-Diskussion. Mit warmen Jacken und Regenschirmen bewaffnet, fuhren 40 Vereine und 25 Musikkapellen und Trommlerzüge aus dem Lechgau, Oberen Lechgau und Huosigau mit rund 3500 Mitgliedern alles auf, was die regionale Brauchtumswelt an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Schmucke Rösser zogen liebevoll geschmückte, prächtige Festwägen durch den Ort. An der Umzugstrecke entlang wehten Flaggen, und einige Hausbesitzer hatten es sich nicht nehmen lassen, die Fensterbänke mit Blumen und Wimpeln festlich herzurichten. Es gab die unterschiedlichsten Trachten zu sehen. Ganze Familien machten beim Umzug mit, und selbst die kleinsten Teilnehmerinnen schritten zackig, die Hände in die Taille gestützt, beim Umzug mit.

Einen besonderen Aufwand hatte der Kleintierzuchtverein mit seinem Wagen betrieben. Ein riesiger Hase aus weißen und rosafarbenen Blüten saß auf grünem Grund. Aber auch die Landjugend, die mit einem Modell der Pfarrkirche St. Michael auftrumpfte, erregte viel Aufmerksamkeit. Genauso wie die Freiwillige Feuerwehr, die St. Florian persönlich an Bord hatte und deren Nachhut mit einer historischen Feuerpumpe frech in die regenerprobte Menge spritzte.

Andere Wagen thematisierten Almhütten oder stille Bänklein unterm Wegkreuz, die Franz Multerer reichlich Gelegenheit zu Spekulationen boten. Für einen aufsehenerregenden Auftritt der frisch geweihten Vereinsfahne der Peitinger Trachtler sorgte Andreas Barnsteiner, der bei laufendem Umzug plötzlich hinter der Sparkasse hervoreilte und seitwärts einscherte. „Das ist sie unsere neue Fahne. Der Hennerbeckler trägt sie so leicht wie eine Feder!“, kommentierte Multerer, dem das nicht entgangen war.

Mit laufender Wetterbesserung stieg auch die Stimmung, sodass der Festausklang in der Eishalle, vor der auch Vergnügungsbuden und Schiffschaukeln aufgebaut waren, bei bester Laune und mit zahlreichen Gästen zelebriert wurde. Lediglich das Standkonzert, das am Samstag am Hauptplatz stattfinden sollte, musste wegen des Wetters zeitlich gekürzt und in die Halle verlegt werden.

Ursula Fröhlich

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