Hammer-Urteil im Diesel-Skandal gegen VW: BGH-Entscheidung ist gefallen

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Aufgestellt zum Foto: Diese jungen Frauen und Männer haben am Freitagmorgen in der Peitinger Mittelschule ihre Abschlusszeignisse bekommen.

Abschluss Mittelschule Peiting

Hervorragend für den Wandel vorbereitet

„Ihr habt es g’schafft, die Lehrer san g’schafft, und die Eltern sind stolz“, sagte Peitings zweiter Bürgermeister Franz Seidel schmunzelnd bei der Abschlussfeier der 9. und 10. Klassen am Freitagmorgen in der Turnhalle der Mittelschule Peiting.

Peiting – Mit einem Zitat des früheren Bergmanns Adolf Kapfer – „ein Hauer kann alles“ – machte Peitings zweiter Bürgermeister Franz Seidel den Absolventen Mut, der Zukunft und dem stetigen Wandel entgegenzugehen. Für besonders gutes Abschneiden in den Prüfungen überreichte er fünf Peitinger Schülern einen Geldpreis: Nikolas Weidenmeier, Valentin Schmutz, Markus Schleich, Selina Fellmann und Rinad Said Sulaiman.

Aus den Händen von Rottenbuchs Bürgermeister Markus Bader nahm Elisabeth Bleichner ebenfalls einen Preis entgegen, ebenso Clarissa Birk aus Peißenberg. „Ihr seid hervorragend vorbereitet, den Wandel nicht nur zu ertragen, sondern auch zu gestalten“, so Bader.

Nicht nur im Beruf. Dazu gehöre beispielsweise auch, sich für die Demokratie einzusetzen, zu streiten und sich in Vereinen zu engagieren. Das gehört unbedingt zusammen, sonst wird man vom Wandel überrollt.“

Weitere Preise wurden in den Bereichen Wirtschaft und Technik (Firma Hörbiger) und Soziales vergeben. Und auch wenn Raiffeisenbank--Vorstand Mario Lindauer humorvoll das Bankgeschäft als „nicht sexy“ bezeichnete, konnte er an gleich sechs Gruppen Geldpreise verteilen. Die haben mit Projekten an der „Bankerkundung“ teilgenommen in den Bereichen Altersvorsorge, Geldanlage, Sparen und Kredite.

Mit einer Veranschaulichung der verschiedenen Lebensfarben verabschiedete Elternbeirätin Vroni Speer, die nach fünf Kindern und 15 Jahren im Elternbeirat auch ihrerseits ausscheidet, die jetzt Ex-Schüler: Gelb als Farbe der Seele („schaut, dass es Euch gut geht und seid auch die Seele des Betriebes“). Orange als Wärme für respektvolles Miteinander, Grün als Hoffnung („wenn’s mal nicht so läuft, wieder anzufangen“). Rot („Seid mit Liebe in Eurem Beruf“), Blau für den Glauben an sich selbst, Violett („Ehrlichkeit bei Fehlern“), Schwarz als Abschied nach der Lehre für Weiterbildung, Weiß („man muss nur mögen, alles andere kann einem beigebracht werden“). Braun für Wiederholung und Beständigkeit sowie Gold („Du bist ein wertvoller Mensch“).

Ein besonderes Geschenk erhielt der Klassenlehrer der 9a, Michael Leopold: Wochenlang hatten die Schüler mit großer Vorfreude daran gebastelt und übergaben ihm eine Skifahrertorte und einen selbstgefertigten Ski. Großes Gelächter und Applaus gab es aber, als ihm seine Abschlussklasse einen „modifizierten Rollator“ mit Hupe, Licht und Radio hereinschoben.

Das Grußwort der Schülersprecher hielten Matthias Göbl und Johannes Sutter. Und zu den langersehnten Abschlusszeugnissen gab es obendrauf für jeden Absolventen einen kleinen Kompass von Schulleiter Jochen Böhm, „um den richtigen Weg zu finden“.

Myrjam C. Trunk

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