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Kotbeutel am Straßenrand: Diese Unsitte von Hundebesitzern belastet die Umwelt.

Bussgeld droht in Peiting

Ärger um Kotbeutel

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Peiting - Immer wieder lassen Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einfach am Straßenrand liegen. Das ist nicht die feine Art - und könnte demnächst sogar geahndet werden.

Hundebesitzer haben sich mittlerweile schon daran gewöhnt – wenn der Vierbeiner sein großes Geschäft verrichtet hat, wird dieses in schwarzen Müllbeuteln verpackt und in einem Hunde-Klo entsorgt. So sollte es zumindest sein. Doch immer wieder wird auch in Peiting beobachtet, dass Herrchen und Frauchen die Beutel einfach am Fahrbahnrand ablegen. So auch in der Schönriedlstraße neben den Altglascontainern. Eine Unsitte, die niemandem hilft. Denn dann verunreinigt nicht nur der Kot, sondern auch der Plastikmüll die Umwelt.

Zunächst soll an die Vernunft appelliert werden

„Bei mir hat sich eine Bürgerin beschwert“, so Rathauschef Michael Asam. 30 Hunde-Klos gibt es in Peiting. Eigentlich genug. „Mit der Aufstellung weiterer Hunde-Toiletten stoßen wir vom Personal her mittlerweile an unsere Grenzen. Da heißt es vorsichtig zwischen Aufwand und Ergebnis abzuwägen“, so Asam. Sinnvoller sei es, an die Vernunft der Bürger zu appellieren. „Wenn das nicht fruchtet, folgt eine Androhung von Bußgeld.“

Wie berichtet, haben Unbekannte im Herbst vergangenen Jahres und im Frühjahr 2016 in der Marktgemeinde mehrere Hunde-Klos in die Luft gesprengt. Bauhofleiter Franz Multerer hatte sogar die Polizei eingeschaltet. Denn so eine Station wieder herzurichten, kostet Geld. Genauer gesagt: 500 Euro. Auf Nachfrage sagt Multerer nun erleichtert: „Momentan haben wir Ruhe. Es ist nichts mehr passiert.“ Jetzt sollten die Hunde-Halter die Hinterlassenschaften also nur noch entsprechend entsorgen – dann wäre die Welt wieder in Ordnung.

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