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Sonnige Aussichten: Die 44 Teilnehmern genossen ihren gemeinsamen Ausflug nach Osttirol in vollen Zügen.

Alpenverein Peiting

Peitinger Bergwanderer erobern Osttiroler Berge

Wunderschöne Höhenwanderungen, ein besonderes Kulturdenkmal, das „Auge Gottes“ und zuletzt ein wahrhaft paradiesischer Rundweg: Bei der viertägigen Gemeinschaftsfahrt der Peitinger Alpenvereins-Senioren reihte sich auch heuer ein Höhepunkt an den anderen.

Peiting – Nach vielen Bergfahrten mit Zielen in Südtirol und im Trentino war heuer das Gebiet um Matrei in Osttirol das Ziel der Peitinger Wanderer. Unter der Leitung von Franz Gruber, Franz Gerold und Dieter Frühschütz startete die 44-köpfige Gruppe am ersten Tag in Hopfgarten zum Aufstieg auf den 1500 Meter hoch gelegen Maschlerhof, von dem sich ein herrlicher Blick ins Defereggental bot.

Am zweiten Tag ging es mit der Goldried-Kabinenbahn auf den Bergrücken zwischen Kals und Matrei. Dort führte der Europa-Panoramaweg vorbei am Kals-Matreier-Törl-Haus in Richtung Blauspitze (2675 Meter), die ein Teil der Gruppe bestieg.

Den späten Nachmittag nutzten die Bergwanderer für einen Besuch der berühmten Wallfahrtskirche „Maria im Schnee“ in Obermauern, die mit ihren wertvollen Fresken, dem Hauptaltar mit der schönen Madonna und zahlreichen kunstvollen Plastiken für Staunen sorgte.

Vom Matreier Tauernhaus wanderte der Alpenverein am dritten Tag vorbei an der bekannten Felsenkapelle zum Venedigerhaus im Innergschlöß am Fuße des Großvenedigers. Ein steiler Pfad führte hinauf zum Salzbodensee und zum „Auge Gottes“ – einem winzigen Teich mit Inselchen. Weiter ging es über die vom Gletscher geschliffenen Felshänge.

Am letzten Tag besuchte die Gruppe das „Zedlacher Paradies“, ein Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Ein Rundweg führte durch einen der größten Lärchenbestände Österreichs mit uralten, mächtigen Baumriesen, zahlreichen Schautafeln und Skulpturen.

Für Franz Gruber war die diesjährige Seniorentour eine besondere. Auf der Heimfahrt gab er überraschend bekannt, dass es nach 16 Jahren die letzte von ihm organisierte Reise gewesen sei.

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