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Hörten aufmerksam den Berichten der Vorstandsmitglieder zu: Die Anwesenden Alpenvereinsmitglieder.

Jahresversammlung des Alpenvereins Peiting

41 Touren mit 537 Bergfreunden

Austritt aus dem Kletterfachverband, neuer Pachtvertrag für die Feldern Alm, Ausbildung weiterer Tourenführer, Erste Hilfe Kurse, Investitionen in Feldern Alm und Geschäftsstelle, eine interne Fragebogenaktion und ein großes Tourenangebot für alle Altersklassen. An Themen hat es auf der Jahresversammlung der 3534 Mitglieder zählenden Peitinger Sektion des Deutschen Alpenvereins nicht gemangelt.

Peiting – Bürgermeister Michael Asam war allein schon von den Berichten der einzelnen Vorstandsmitglieder beeindruckt. „Ein harmonisch gut funktionierender Verein, der viel für das Gemeinwohl leistet.“ Die eben beim Kassenbericht gehörte Abgabe an den Deutschen Alpenverein in Höhe von 86 000 Euro Jahresbeitrag verglich Asam mit der Kreisumlage der Kommunen an das Landratsamt. „Die tut uns auch weh.“

Eberhard Boerboom, erster Vorstand der Sektion, erläuterte in seinem Jahresbericht, warum die Sektion aus dem Kletterfachverband ausgetreten ist. Der Jahresbeitrag sei von 150 auf 1000 Euro gestiegen. „Das war uns zu hoch.“ Man wolle das Geld anderweitig für die Jugendarbeit ausgeben.

In diesem Jahr ist ein gemeinsames Konzert zusammen mit dem Bergsteigerchor in der Schloßberghalle vorgesehen. Der Erlös kommt dem Wiederaufbau der Michl Dacher-Schule in Nepal zugute. Geplant ist zudem zusammen mit der Waldkörperschaft Buching eine Pflanzaktion im Kenzengebiet und die Teilnahme an der Aktion „Sauberes Peiting“ am 22. April.

Hatte viel zu berichten: Eberhard Boerboom.

Der Reihe nach lieferten die Vorstandsmitglieder ihre Tätigkeitsberichte ab. Ausbildungsreferent Martin Mühlegger verfügt derzeit über 35 Fachübungsleiter, zwei weitere befinden sich in der oftmals bis zu fünf Jahre dauernden Ausbildung. Tourenwart Franz Gerold hatte 2016 61 Touren angeboten, wovon 41 tatsächlich auch durchgeführt wurden. 537 Bergfreunde haben daran teilgenommen. Ein ähnliches Programm wird 2017 angeboten. Maria Lutzenberger ist für das Familienbergsteigen zuständig. Sechs Touren waren es im vorigen Jahr. Jede Tour mit drei bis vier Familien.

Für die Feldern Alm berichtete Georg Keppeler. 22 Helfer haben 53 Arbeitstage gearbeitet und unter anderem 25 Ster Holz gemacht. Knapp über 2000 Personen nutzten die Übernachtungsmöglichkeit auf der Feldern Alm. Was der Kasse von Birgit Noak zugutekommt. Sie hat bei den Ausgaben, 115 284 und Einnahmen in Höhe von 122 560 Euro ein Plus von 7277 Euro erwirtschaftet und damit das Guthaben auf 74 900 Euro anheben können.

Die Fragebogenaktion zur Meinungsbildung „Was erwarte ich von meinem Alpenverein“, brachte vielfältige Antworten. Weil ich beim AV ein großes Tourenangebot, ein Gemeinschaftserlebnis habe und ich über den AV versichert bin. Weniger wichtig war in den 40 beantworteten Fragebogen der Naturschutz.

Ihre Jahresberichte haben auch die drei Alpenvereins-Ortsvorstände oder ihre Vertreter vorgetragen. Sebastian Eltz von Rübenach für den AV-Steingaden (583 Mitglieder), Dieter Frühschütz für Rottenbuch (338 Mitglieder) und Franz Tralmer für Böbing (327 Mitglieder).

Das abschließende Highlight der Jahresversammlung hat zweiter AV Vorstand Herwig Skalitza mit seinem Bildbericht über die Trekkingtour „Umrundung des Manaslu/Nepal“ den 54 Besuchern in der Zechenschenke beschert.

Walter Kindlmann

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