Bürgermeister Peter Ostenrieder (li.) bei der Übergabe eines Antrittsgeschenks an den neuen Bezirkskaminkehrermeister Andreas Rohrmoser aus der Lichtenau.
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Bürgermeister Peter Ostenrieder (li.) bei der Übergabe eines Antrittsgeschenks an den neuen Bezirkskaminkehrermeister Andreas Rohrmoser aus der Lichtenau.

Neuer Bezirkskaminkehrermeister hat Amt in Peiting angetreten

Auf Lory folgt Rohrmoser in Peiting

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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In der Marktgemeinde Peiting gibt es einen neuen Bezirkskaminkehrermeister. Am 1. November hat Andras Rohrmoser offiziell seine Arbeit aufgenommen und gleich am zweiten Arbeitstag seinen Antrittsbesuch im Rathaus gemacht.

Peiting – Bürgermeister Peter Ostenrieder begrüßte den 39-Jährigen mit einer Flasche Sekt herzlich in Peiting, wo Rohrmoser auch schon Pläne für einen Standort im Ort hat. „Wenn der Kaminkehrer gleich am Anfang das Glück ins Rathaus bringt, dann kann ja fast nichts mehr passieren“, scherzte Ostenrieder bei der Begrüßung in seinem Amtszimmer.

Alle sieben Jahre werden Kehrbezirke neu ausgeschrieben. Rohrmoser hatte sich für den Kehrbezirk Hohenpeißenberg beworben, der auch ein Teilgebiet der Marktgemeinde Peiting umfasst – und den Zuschlag von der Regierung von Oberbayern erhalten.

Die Wahl des Kaminkehrers ist prinzipiell für jeden Bürger frei. Hoheitliche Aufgaben allerdings, wie die Inbetriebnahme von Feuerstätten, die Feuerstättenschau, Bauabnahmen oder das Führen eines Kehrbuchs, müssen von einem Bezirkskaminkehrermeister vorgenommen werden. Für diese Tätigkeiten gelten bundesweit einheitliche Gebühren, die in der Kehr- und Überprüfungsordnung festgelegt sind.

Auch Christian Lory, der seit 2013 den Kehrbezirk Hohenpeißenberg als Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger innehatte, hatte sich bei der neuen Ausschreibung erneut beworben. „Leider hat es nicht geklappt, ich hätte gerne weitergemacht“, sagt der Peitinger, der für die Unabhängigen im Peitinger Gemeinderat sitzt, auf Nachfrage der Heimatzeitung.

Bis zum Ende des Jahres will Lory mit seinem Betrieb erst einmal weiter Kehr- und Emissionsmesstätigkeiten für seine Kunden durchführen. „Dann schauen wir mal, wie es weitergeht.“ Möglicherweise werde er sich für einen anderen Kehrbezirk bewerben, kündigt er an.

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