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Vorbereitungen abgeschlossen: Im Februar wurden die Bäume auf der Bahnhofseite gefällt, um Platz für den Ausbau der Bahnhofstraße zu schaffen . 

Ausbau der Peitinger Bahnhofstraße

Ab Mai rollen zum letzten Mal die Bagger

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Noch sind keine Baufahrzeuge zu sehen, doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt des Bahnhofstraßen-Ausbaus in Peiting auf Hochtouren. Dabei gibt es noch Hürden zu meistern.

Peiting – Der dritte Bauabschnitt ist der finale Akt des Großprojekts und gleichzeitig der umstrittenste. Denn um ihn drehte sich der Bürgerentscheid, mit dem sich 2016 eine Initiative für den Erhalt der Bäume entlang der Bahnhofstraße einsetzte. Hätte sie Erfolg gehabt, wäre dies das Aus gewesen für den Ausbau der Hauptverkehrsstraße im Bereich zwischen Kohlen- und Schönriedlstraße. Doch soweit kam es bekanntlich nicht. Die Peitinger entschieden sich mit großer Mehrheit für den Straßenausbau.

Heuer ist es nun soweit: Nachdem 2016 im ersten Abschnitt der Bereich bis zum Café Sesar samt neuem Kreisverkehr in Angriff genommen worden war und im vergangene Jahr das Teilstück bis zur Kohlenstraße auf Vordermann gebracht wurde, ist jetzt der letzte Bereich vom Bahnhof bis zur Schönriedlstraße an der Reihe.

Die Ausschreibung ist bereits gelaufen und wurde geprüft. Noch im April sollen die Arbeiten vergeben werden. „Geplant ist, dass es im Mai losgeht“, sagt Gerhard Habersetzer vom Marktbauamt. Die nötigen Fällarbeiten auf der Seite des ehemaligen Bundeswehr-Geländes wurden bereits im vergangenen Jahr durchgeführt. Mitte Februar ereilte das gleiche Schicksal die Bäume auf der anderen Seite. Was die Baum-Inititative schmerzt, ist aus Platzgründen nötig, um den Ausbau wie geplant durchführen zu können. Denn die Bahnhofstraße soll auf 6,50 Meter verbreitert werden. Gleichzeitig wird ein durchgehender Gehweg auf der Südseite gebaut und die Straßenbeleuchtung erneuert.

Die weiteren Verbesserungen spielen sich im Untergrund ab. So werden der marode Straßenunterbau erneuert, der Schmutzwasser- und Regenkanal im Bereich der künftigen Wohnbebauung am ehemaligen Bundeswehr-Gelände verlängert sowie die Hausanschlüsse auf Vordermann gebracht. Auch die Trinkwasserleitung wird erneuert. „Das ist dringend nötig“, sagt Habersetzer. Denn bei den Abrissarbeiten auf dem künftigen Wohnbau-Areal sei es bereits zwei Mal zu einem Rohrbruch der alten Zementasbestleitung gekommen. Verlegt werden außerdem sogenannte Speedpipes als Vorbereitung für spätere Glasfaseranschlüsse.

Die Kosten für den dritten Bauabschnitt beziffert Habersetzer auf 1,15 Millionen Euro – ohne Speedpipes und Straßenbeleuchtung, was einer Steigerung von rund fünf Prozent gegenüber der Kostenschätzung entspreche.

Problemfall Bahnhof

Während die technischen Details zum Ausbau feststehen, ist der genaue Ablauf noch offen. „Das werden wir mit der ausführenden Firma besprechen, wenn die Vergabe gelaufen ist“, sagt Habersetzer. Dabei geht es auch darum, wie der Verkehr während der Bauarbeiten gelenkt wird. Angedacht ist derzeit eine Umleitung über Kohlenstraße und Langwandstraße. Noch keine endgültige Lösung gibt es derzeit für den Bahnhof. Das betrifft sowohl den Busverkehr als auch den Parkplatz. Letzterer wird gleich zu Beginn zum Teil als Lagerfläche für die Baufirmen benötigt und wird mit Fortschreiten der Arbeiten voraussichtlich gar nicht mehr erreichbar sein. „Wir sind noch in Klärung, wo falls nötig alternativ geparkt werden kann.“ Erschwerend kommt hinzu, dass auch gegenüber bald die Bagger rollen dürften, wenn Haseitl mit dem Bau der neuen Wohnanlage beginnt.

Geht alles glatt, dann soll der letzte Bauabschnitt Ende Oktober beendet sein. Dann können die Peitinger ihre neue Bahnhofstraße endlich komplett befahren.

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