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Schweres Gerät im Einsatz: Die Arbeiten am letzten von drei Bauabschnitten der Bahnhofstraßensanierung sind in vollem Gang.

Bahnhofstraße und Umgehung

Ende Oktober soll Verkehr wieder rollen

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Seit Ende Mai laufen die Arbeiten am dritten Bauabschnitt der Peitinger Bahnhofstraße. Ende Oktober soll der Verkehr eigentlich wieder fließen. Ob das klappt, ist derzeit allerdings ungewiss. Schneller als gedacht könnte derweil die Sanierung der Peitinger Umgehung vonstatten gehen. Sie soll Anfang Oktober starten.

Peiting – Der Bagger röhrt, emsig gräbt sich die große Schaufel in den Boden. Seit mittlerweile mehr als drei Monaten wühlen sich die großen Maschinen zwischen Kohlen- und Schönriedlstraße durch den Untergrund. Von der ursprünglichen Fahrbahn ist längst nichts mehr zu sehen. Mit dem dritten Bauabschnitt endet heuer nach drei Jahren Bauzeit das Millionenprojekt Bahnhofstraße. Wann genau der Verkehr wieder über das finale Teilstück rollen kann, ist allerdings noch ungewiss. „Wir sind ein bisschen hinten dran“, sagt Marktbauamtschef Gerhard Habersetzer. Während die Erneuerung von Kanal und Hausanschlüssen so gut wie abgeschlossen ist, hinken die Leitungsarbeiten dem Zeitplan hinterher. Das Problem: Solange die Stromleitungen fürs Ortsnetz, die Stromversorgung der Straßenbeleuchtung wie auch die Glasfaser-Speedpipes nicht im Boden verlegt sind, muss die Herstellung der Straße und des Gehwegs warten. Noch lässt sich laut Habersetzer nicht abschätzen, ob der angepeilte Fertigstellungstermin Ende Oktober trotz der Verzögerung gehalten werden kann.

Ansonsten lief laut dem Marktbauamtschef bislang alles reibungslos. Zeitweise sei es wegen der Gleisarbeiten der Bahn etwas eng zugegangen auf dem Baustellen-Gelände, das bekanntlich direkt an den Bahnhof Ost angrenzt. Doch damit habe man sich ebenso arrangieren können wie mit den Bauarbeiten auf dem ehemaligen Bundeswehr-Gelände, wo die Schongauer Firma Haseitl eine neue Wohnanlage errichtet.

Eine gute Nachricht hat Habersetzer auch, was das zu entsorgende Material angeht. Bis auf einen 40 Meter langen Streifen im westlichen Bereich, bei dem sich der Aushub als hochbelastet erwies, traten keine Überraschungen zutage. Im Gegenteil: „Wir hatten mit mehr Belastungen gerechnet“, so Habersetzer. Mehrkosten wie im Bauabschnitt zwei, als deutlich mehr belastetes Material teuer entsorgt werden musste, sind diesmal also nicht zu befürchten.

Während sich das Projekt Bahnhofstraße langsam, aber sicher dem Ende entgegen neigt, steht an anderer Stelle ein weiteres großes Bauvorhaben in den Startlöchern. Im Juli hatte das Staatliche Bauamt angekündigt, nach den Sommerferien die B 472 zwischen den Anschlussstellen Peiting-Ost und Peiting-West sanieren zu wollen (wir berichteten). Bis zu acht Wochen Bauzeit wurden damals für die drei Bauabschnitte veranschlagt. Mittlerweile sind die Planungen weiter fortgeschritten – mit einer erfreulichen Nachricht für die Peitinger. Wie Alois Stapf vom Staatlichen Bauamt auf Nachfrage der SN mitteilt, soll die Sanierung der Fahrbahn nach aktuellem Stand nun am 1. Oktober starten und bereits am 26. Oktober beendet sein. Die beauftragte Baufirma sei zuversichtlich, die Arbeiten binnen vier Wochen zu schaffen, so Alois Stapf. „Sie wollen entsprechend viel Personal und Maschinen einsetzen.“ Derzeit würden die letzten Details hinsichtlich der einzelnen Bauabschnitte und der nötigen Umleitungen mit der Baufirma und der Marktgemeinde abgestimmt.

Noch nicht entschieden ist derweil, ob die Gemeinde Peiting – wie vom Gemeinderat gefordert – mit einer finanziellen Entschädigung für die durch den innerörtlichen Umleitungsverkehr zusätzlich belasteten Straßen rechnen kann. Die Verhandlungen darüber seien noch nicht abgeschlossen, so Stapf.

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