So sieht die Planung für den neuen Bau- und Gartenmarkt aus. Gut zu erkennen die 240 Parkplätze auf dem Grundstück sowie die Fläche für die Waschanlage (re.). GRafik: Marktbauamt
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So sieht die Planung für den neuen Bau- und Gartenmarkt aus. Gut zu erkennen die 240 Parkplätze auf dem Grundstück sowie die Fläche für die Waschanlage (re.). GRafik: Marktbauamt

Bauausschuss hat Bauantrag behandelt

V-Baumarkt in Peiting: Baubeginn rückt näher

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Peiting – Der Neubau des V-Baumarkts am Zeißlerweg in Peiting rückt näher. Am Dienstag hat der Bauausschuss in seiner Sitzung mit großer Mehrheit dem Bauantrag zugestimmt. Als nächstes muss nun das Landratsamt über die Baugenehmigung entscheiden.

Marktbaumeister Fabian Kreitl war es, der die Planung für den Neubau des V-Baumarkts den Mitgliedern des Gremiums näherbrachte. Überraschungen bot sein Vortrag freilich nicht, schließlich war das Vorhaben in den vergangenen Monaten ausführlich besprochen worden. An den Außenmaßen des Gebäudes von 135 auf 76 Metern habe sich ebenso wenig geändert wie an der Zahl von 240 Stellplätzen, die auf dem Gelände entstehen, sagte Kreitl.

Der Marktbaumeister sprach die extensive Dachbegrünung an, die man bei einem solchen Markt „nicht so oft“ sehe. Büros und weitere Räume befänden sich im Obergeschoss, um den Baukörper kompakter halten zu können. Darauf wies auch Bürgermeister Peter Ostenrieder noch einmal hin. Ansonsten entspreche der Bauantrag den Vorgaben des Bebauungsplans. Weil es sich um ein Sondergebiet handle, müsse das Gremium den Antrag auch nur zur Kenntnis nehmen, wies der Rathauschef hin. Anschließend sei das Landratsamt am Zug.

Eine kritische Anmerkung hatte Andreas Barnsteiner (BVP). Er habe bei den V-Baumärkten in Schongau als auch in Füssen festgestellt, dass Parkplätze teils zum Abstellen von Ware verwendet werden. Das gehe gar nicht, befand der BVP-Rat.

Ostenrieder verwies auf die vorgesehenen Außenflächen für den Verkauf, weshalb er nicht mit einem Problem rechne. Andernfalls werde man aber als Gemeinde einschreiten, versicherte er.

Wer sich angesichts der juristischen Querelen im Vorfeld auf eine längere Diskussion eingestellt hatte, sah sich getäuscht. Barnsteiners Wortmeldung blieb die einzige. Vielleicht lag es auch daran, dass Unabhängigen-Rat Christian Lory, der wie berichtet mit einem Normenkontrollantrag den Bebauungsplan prüfen lassen will, wie angekündigt Alfred Jocher als Vertreter in die Sitzung geschickt hatte.

Gegen drei Stimmen nahm der Bauausschuss den Bauantrag zur Kenntnis. Damit dürften schon bald die Bagger rollen.

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