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René Repper beriet bei der Bürgersprechstunde zum Thema Breitbandausbau. Foto: Peters

Breitbandausbau in Peiting

Noch heuer rasanter ins Internet

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Die Arbeiten waren nicht zu übersehen. In ganz Peiting hat die Telekom in den vergangenen Monaten viele Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Vom Breitbandausbau sollen noch heuer über 2300 Haushalte profitieren. Ein genauer Starttermin steht aber noch aus.

Peiting – Im Besprechungszimmer des Peitinger Bauamts hoch oben im zweiten Stock herrscht am Freitagvormittag ein reges Kommen und Gehen. Es ist der zweite Tag der Bürgersprechstunde in Sachen Breitbandausbau in der Marktgemeinde. Wer zur Tür hereinkommt, wird von René Repper in Empfang genommen. Der kennt sich aus in Sachen Internet, schließlich betreibt der Schongauer mehrere Läden für Telekommunikation in der Region – einen davon auch in Peiting. Ein großes Geschäft machen Repper und sein Kollege an diesen beiden Tagen nicht. Die meisten Fragen der Bürger drehen sich eher um Details zum Breitbandausbau der Telekom, weniger um neue Verträge. „Viele kommen und fragen, welche Geschwindigkeit in Zukunft an ihrem Anschluss möglich ist“, sagt Repper.

Schnelles Internet für alle, das hat der Gemeinderat bereits 2015 beschlossen. Jetzt nähert sich der erste Schritt der Vollendung. Rund 2300 Haushalte sollen noch in diesem Jahr von höheren Geschwindigkeiten profitieren, sagt Ralf Niepel, der als Regionalmanager des Unternehmens zuständig ist für den Breitbandausbau. Die Straßenbauarbeiten seien abgeschlossen, bis zur endgültigen Freischaltung fehlten nur noch einige technische Details. „Sobald alles fertig ist, wird es einen offiziellen Startschuss geben.“

Dort, wo es sich für das Unternehmen wirtschaftlich lohnt, hat die Telekom den Ausbau auf eigene Kosten durchgeführt. Mit rund 2000 Haushalten ist das der Löwenanteil. Hier stehen künftig dank der Vectoring-Technik bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung.

Deutlich weniger lukrativ ist der Ausbau in den Randbezirken wie Bühlach, Grabhof oder Hohenbrand, weil hier mit hohem Aufwand wenige Haushalte versorgt werden müssen. Heißt: Hier ist die Gemeinde gefordert. Rund eine halbe Million Euro kostet die Aufrüstung auf mindestens 30 Mbit/s, der Markt Peiting muss davon allerdings nur 30 Prozent finanzieren. Die restliche Summe stammt aus dem Förderprogramm des Freistaats.

Es sind vor allem Bürger aus diesen Ortsteilen, die am Freitagvormittag die Hilfe von Repper und seinem Kollegen suchen. Denn für sie gilt zum Teil eine Sonderlösung. Wo es technisch nicht anders möglich ist, legt die Telekom das Glasfaserkabel gleich bis ins Haus anstatt nur bis zum Verteilerkasten – vorausgesetzt, der Eigentümer stimmt zu und zahlt eine Pauschale von 600 Euro.

Auch Sonja Bauer, die idyllisch am Bühlach wohnt, hat einen entsprechenden Brief der Telekom bekommen. Ob sie das machen solle?, will sie von Repper wissen. Sie ist nicht die einzige, die unsicher ist. Doch der Rat des Fachmanns ist immer gleich. „Wir sagen: Macht das, so günstig wird es später nie mehr.“ Eine richtige Wahl hat Sonja Bauer, wie sie selbst zugibt, ohnehin nicht. „Für mich selber bräuchte ich kein schnelles Internet, aber meinen Feriengästen ist das wichtig“, sagt sie. „Es kommen immer wieder Geschäftsleute, die wollen auch im Urlaub alles online erledigen. Die sind mit 2 Mbit/s natürlich alles andere als glücklich.“

Und dann gibt es Fälle, die auch gestandene Profis überraschen. Wie den einer Frau aus Hohenbrand, deren Haus bislang weder Internet- noch einen Telefonanschluss hat.

Der weiße Fleck auf der Breitbandlandkarte wird jedoch bald ebenso der Vergangenheit angehören wie die restlichen im Peitinger Gemeindegebiet. Denn im nächsten Schritt sollen im Rahmen des Bundesförderprogrammes die bislang nicht berücksichtigen Ortsbereiche und Riedschaften wie Kreut, Niederwies und Deutenried, aber auch Herzogsägmühle und Birkland mit schnellem Internet versorgt werden. Die Ausschreibung startet demnächst.

Und auch für jene Haushalte mitten im Ortszentrum, die aufgrund ihrer besseren Anschlussleistung bislang außen vor waren, hat Ralf Niepel eine gute Nachricht. Schon im kommenden Jahr will die Telekom mit der Aufrüstung des Nahbereichs beginnen.

Online prüfen

Wer wissen möchte, welche Internet-Bandbreiten an seinem Anschluss verfügbar sein werden, kann dies auf der Internetseite der Telekom unter www.telekom.de/schneller mit einer Adressangabe prüfen.3

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