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Räumten bei der Deutschen Meisterschaft ab: (v. li.) Albert Schmid, Christian Schmid und Korbinian Schmid mit ihren erfolgreichen Rasse-Kaninchen.

Bundeskaninchenschau

Peitinger Züchter trumpfen groß auf

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Jubel bei den Peitinger Kleintierzüchtern: Bei der 33. Bundeskaninchenschau in Leipzig sahnten die elf angetretenen Vereinsmitglieder jede Menge Auszeichnungen ab – darunter gleich zwei deutsche Meistertitel sowie einen Vizemeistertitel.

Peiting – Mit 70 Tieren waren die Peitinger nach Leipzig aufgebrochen, wo diesmal die Crème de la Crème der deutschen Kaninchenzucht aufeinandertraf. Und die Konkurrenz war groß. 4400 Züchter sowie 600 Jungzüchter aus dem gesamten Bundesgebiet rangen am Schauwochenende um die Gunst der Preisrichter, die insgesamt 26 400 Kaninchen aller Rassen und Farbschläge vorgeführt bekamen – vom zwölf Kilogramm schweren deutschen Riesen bis zum ein Kilogramm leichten Zwergkaninchen. Chancen auf den Sieg hatte nur, dessen Tiere die Kriterien der jeweiligen Rasse möglichst vollumfänglich erfüllten. „Bewertet wird beispielsweise, ob der Körperbau zur Rasse passt, wie dicht das Fell ist oder die Form und Größe von Kopf und Ohren zueinander passen“, erklärt Vorstand Albert Schmid. Auch die Farbintensität und der Pflegezustand spiele eine Rolle. Gerade beim Tierschutz kenne die Jury keine Gnade, sagt Schmid.

Der 54-Jährige kennt sich aus. Seit 1980 ist er Mitglied im Peitinger Kleintierzuchtverein, er hat in den vergangenen Jahrzehnten mit seinen Rassekaninchen an vielen Ausstellungen teilgenommen. Die Bundesschau, die nur alle zwei Jahre stattfindet, sei jedes Mal ein Highlight, schwärmt er. Besonders, wenn man den Sieg davonträgt. 2001 war dies Schmid bereits gelungen, diesmal wäre der 54-Jährige schon mit weniger mehr als zufrieden gewesen. „Ein Platz unter den besten Drei war mein Ziel“, sagt er. Schließlich sei er zum ersten Mal mit der Rasse Deutsche Kleinwidder röhn-farbig angetreten, deren Zucht er erst vor vier Jahren begonnen habe. Doch am Ende war die Überraschung perfekt – und der Deutsche Meistertitel in der Tasche.

Doch nicht nur Albert Schmids Rassetiere überzeugten die Jury. Auch Vereinskollege Christian Schmid ließ die Konkurrenz hinter sich. Seine Deutschen Widder blau-weiß bescherten ihm ebenfalls Platz eins. Noch dazu konnte er das beste Einzeltier der Rasse vorweisen. Albert Schmids Sohn Korbinian machte das Triple fast perfekt. Seine Zwergwidder gelb holten den zweiten Rang, er darf sich Vize-Meister nennen. Hubert Schmid, wie Christian Schmid nicht verwandt mit Namensvetter Albert, sicherte sich mit seinen deutschen Großsilber schwarz den Klassensieg. Und die Zuchtgemeinschaft der drei Epfacher Brüder Lukas, Magnus und Jakob Martin vervollständigten die Erfolgsbilanz der Peitinger mit dem Ehrenpreis des Zentralverbands für ihre Perlfehkaninchen.

„Natürlich bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, sagt Vorstand Albert Schmid angesichts der errungenen Titel und Platzierungen. Die Reise in den Osten Deutschlands, sie hat sich für die Peitinger Kleintierzüchter fürwahr gelohnt.

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