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Delegiertenversammlung im dritten Anlauf: TSV Peiting setzt auf bewährtes Führungsteam

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Von: Roland Halmel

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TSV-Präsident Günther Neureuther (3.v.l.) mit der unveränderten Führungsmannschaft des Sportvereins.
TSV-Präsident Günther Neureuther (3.v.l.) mit der unveränderten Führungsmannschaft des Sportvereins. © Halmel

Im Sommer 2020 und ein Jahr später im Sommer 2021 wollte der TSV Peiting seine Delegiertenversammlung ausrichten. Beide Termine kamen Corona-bedingt nicht zustande. Im dritten Anlauf hat es jetzt geklappt.

Peiting – „Ich freue mich, der TSV-Familie endlich ,Grüß Gott’ sagen zu können“, sagte Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder bei der Begrüßung zu den 84 Anwesenden in der Birkenried-Turnhalle. Wobei er einräumte, dies gerne früher gemacht zu haben. „Das war wegen Corona aber leider nicht möglich“, meinte Ostenrieder, der sich beim TSV ausdrücklich für die gute Umsetzung der staatlichen Vorgaben während der Pandemie bedankte.

Gleichzeitig lobte der Rathauschef auch seinen Vorgänger Michael Asam sowie den Gemeinderat: „Ich denke, sie haben ein gut bestelltes Feld hinterlassen“, urteilte Ostenrieder, der selbst auch von TSV-Präsident Günther Neureuther ein Lob bekam. „Ich war ja nach der Wahl skeptisch, was die Sportfreundlichkeit des neuen Bürgermeisters anging, aber die gute Zusammenarbeit mit uns setzt er fort“, bekannte Neureuther, der sich bei der Gemeinde für die neuen Fußballplätze in der ehemaligen Kiesgrube, aber auch für den Erlass der Miete für die Sportanlagen für ein Jahr bedankte.

In seinem Bericht ging der TSV-Chef unter anderem auf die Sanierung des TSV-Platzes an der Schloßberghalle ein, die rund 146 000 Euro kostete. 58 000 Euro kam dabei über Fördermittel, den Rest stemmte der Verein aus eigenen Mitteln.

Mitglieder halten TSV in der Corona-Pandemie die Treue

Erfreulicherweise wurde der TSV vom starken Mitgliederschwund, den viele andere Sportvereine Corona-bedingt beklagen, nicht getroffen. „Wir sind da etwas verschont geblieben“, urteilte Neureuther mit Blick auf die aktuell 2466 Mitglieder (Vorjahr 2602).

Ein Plus vermeldete der TSV-Chef bei den Übungsleiterlizenzen, die von 85,5 auf 99 angestiegen sind. „Das Sportprogramm erfreut sich beim TSV großer Beliebtheit, aber leider konnten nicht alle Angebote wegen der Pandemie ausgerichtet werden“, sagte Neureuther der hofft, dass jetzt wieder Normalität einkehre. Schwarze Zahlen verkündete Schatzmeister Hans Schilcher für die beiden vergangenen Jahre. 2019 blieb unterm Strich ein Plus von 40 000 Euro, 2020 ein Gewinn von 21 000 Euro.

Bei den Wahlen wurde das komplette Präsidium im Amt bestätigt. Die Führungsmannschaft des TSV besteht damit weiter aus Neureuther (Präsident), Schilcher (Vizepräsident Finanzen), Volker Hickisch (Vizepräsident Sport), Pia Pelzl (Schriftführerin), Thomas Strobl (Liegenschaftsreferent) sowie den beiden Abteilungsreferenten Theda Smith Eberle und Heinz-Günter Deuster. Vakant blieb der Beisitzerposten „Internet“ von Dennis Luschtinetz, der berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung steht.

Mit einem Appell von Neureuther, „so lange es geht, die Papiersammlung vorzunehmen“, endete die Delegiertenversammlung nach nur einer Stunde.

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