Das Wellenfreibad im Herzen von Peiting ist vor allem bei Familien beliebt.
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Das Wellenfreibad im Herzen von Peiting ist vor allem bei Familien beliebt.

Gemeinderat Peiting beschließt Anpassung der Gebühren – Preise steigen um durchschnittlich 7,6 Prozent

Der Eintritt ins Wellenfreibad wird teurer

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Die Sommersaison im Peitinger Wellenfreibad ist erst seit knapp einem Monat beendet, da wirft das nächste Jahr bereits seine Schatten voraus. In seiner jüngsten Sitzung hat der Marktgemeinderat beschlossen, die Eintrittspreise für die beliebte Einrichtung anzuheben.

Peiting – Zuletzt hatte die Gemeinde vor drei Jahren an der Gebührenschraube gedreht. Seitdem seien die Kosten für den Unterhalt des Bads gestiegen, begründete Kämmerer Christian Hollrieder den Vorstoß für eine neuerliche Anpassung. Er verwies darauf, dass die Gemeinde im Vergleich zu benachbarten und ähnlich ausgestatteten Bädern äußerst günstige Eintrittspreise verlange.

Der Vorschlag der Kämmerei lautete deshalb, die Preise um durchschnittlich 7,6 Prozent zu erhöhen, was in einem „normalen“ Sommer Mehreinnahmen in Höhe von rund 5700 Euro zur Folge hätte. Eine Familienkarte würde so künftig mit 120 statt 110 Euro im regulären Verkauf zu Buche schlagen, rechnete Hollrieder vor. Für eine Einzelkarte müssten Erwachsene und Jugendliche 20 Cent mehr auf den Tisch legen.

Im Gremium gab es gegen die moderate Erhöhung keine Einwände. „Das ist sozial verträglich“, fand Bürgermeister Peter Ostenrieder, und auch der frühere Badreferent Alfred Jocher (Unabhängige) bezeichnete die neuen Gebühren als „immer noch familienfreundlich“.

Mehr als die Eintrittspreise interessierte die Räte die künftigen Investitionen in das Wellenfreibad. Hermann Mödl (BVP) etwa sprach sich dafür aus, die Sanierung der Umkleiden anzugehen und dabei gleich auch eine Verbesserung für den Wohnmobilplatz zu schaffen. „Da sind wir bereits dran“, sagte Ostenrieder. Generell überlege man immer, wie man die Attraktivität des Bads steigern könne, antwortete Hollrieder auf eine entsprechende Nachfrage von Tobias Eding (SPD).

Konkrete Maßnahmen wie etwa eine neue Rutsche seien derzeit aber nicht geplant. Norbert Merk (CSU) regte in diesem Zug an, jährlich Gelder für Verbesserungen in der Einrichtung in den Haushalt einzustellen. Dieses Vorgehen habe sich schon an anderer Stelle wie der Schloßberghalle bezahlt gemacht.

Gegen die Stimme von Eding segnete der Marktgemeinderat mit großer Mehrheit die neue Gebührenordnung für das Wellenfreibad ab.

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