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Ein Jahr wurde saniert und renoviert: neu gestaltete Peitinger DAV-Geschäftsstelle eingeweiht

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Segneten die neue DAV-Geschäftsstelle: Pastoralreferent Thomas Tralmer (re.) und Brigitte Weggel (2.v.r).
Segneten die DAV-Geschäftsstelle: Pastoralreferent Thomas Tralmer (re.) und Brigitte Weggel (2.v.r). © Walter Kindlmann

Ein Jahr lang wurde die Geschäftsstelle der 3986 Mitglieder zählenden DAV-Sektion Peiting renoviert und saniert. Jetzt wurden die blitzsauberen und neu eingerichteten Räumlichkeiten von Pfarrerin Brigitte Weggel und Pastoralreferent Thomas Tralmer gesegnet.

Peiting – „Wir sind ein Verein, der uns eint“, sagte Herwig Skalitza bei der Einweihung der Geschäftsstelle in der Bachfeldstraße. Im Schnelldurchgang zählte der Sektionschef auf, wie sich der „Arbeitskreis Sanierung“ die Geschäftsstelle für die nächsten Jahre so vorgestellt hat. „Es wurden Sachen rausgerissen, in die meine Vorgänger in den vergangenen 20 Jahren viel Herzblut reingesteckt haben.“ Die Umbaumaßnahmen in der Corona-Zeit seien nicht einfach gewesen. Sämtliche Gewerke wurden von Handwerksbetrieben aus der Umgebung erledigt. Darunter die prächtigen Berg-Panoramabilder, die die Wände der Geschäftsstelle schmücken und die allesamt von Werner Böglmüller, Grafiker aus Steingaden, gefertigt wurden.

In der Geschäftsstelle der Sektion befindet sich die gebündelte Verwaltung mit den Alpenvereinen Peiting (2559 Mitglieder), Rottenbuch (378), Steingaden (692) und Böbing (360). Alles was mit dem DAV-Hauptverein zu tun hat, wird hier von Cecilia Rohrmoser erledigt. Beispielsweise die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter, die Anmeldung neuer Mitglieder in den Ortsgruppen und die Verwaltung der Sektionshütte „Feldern Alm“.

Gemeinde verkauft Kellerräume für symbolischen Euro an Verein

Rund 80 000 Euro haben die Umbaumaßnahmen gekostet. Zehn Prozent haben Spender dazu beigetragen. Der Rest kommt aus der Sektionskasse. Für den symbolischen Euro hat die Gemeinde Peiting die bislang ihr gehörenden Kellerräume in dem Mehrfamilienhaus der Sektion überschrieben. Dazu gehören Büro, die Küche und das Tourenstüble, der Versorgungsraum, das Materiallager und die Toilette. 150 Quadratmeter Nutzfläche stehen dem neuen Eigentümer zur Verfügung. Sämtliche Räumlichkeiten wurden großteils mit neuen Möbeln ausgestattet. Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder freute sich darüber, was der Alpenverein aus den ehemaligen Kellerräumen gemacht hat. „Ein absolutes Schmuckstück“, mit dem er im Ort ein Zeichen gesetzt habe.

Pfarrerin Brigitte Weggel segnete das neue Kreuz und die Räumlichkeiten, aber vor allem die Menschen, die ein- und ausgehen. Pastoralreferent Thomas Tralmer betonte, dass viele Wege zu Gott führen. „Einer davon geht über die Berge zum Kreuz des Glaubens.“

VON WALTER KINDLMANN

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