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Der ept-Hauptsitz in Peiting . Weitere Werke sind in Buching, in Tschechien, in den USA und in China.

Erfolgreiches Familienunternehmen

ept investiert Millionen in Zukunft

Die Firma ept (mit Hauptsitz in Peiting) konnte in den vergangenen zwei Jahren ihren Gesamtumsatz in allen Werken von 81 Millionen Euro auf 112 Millionen Euro steigern. Das 40 Jahre alte Familienunternehmen expandiert weiter und investiert Millionen in die Zukunft.

Peiting – „Starkes Wachstum sorgt bei ept für positive Veränderungen“, kann die Unternehmensleitung (mit ihrem Geschäftsführer Thomas Guglhör) vermelden. ept beliefert nicht nur die Automobilindustrie, sondern auch Bereiche wie die Industrie- und Kommunikationsbranche mit ihren Leiterplattensteckverbindern. Weltweit hat ept insgesamt 1033 Mitarbeiter. Am Hauptsitz in Peiting sind es 360 Beschäftigte (plus 75 Auszubildende).

Mit ihren Werken in Deutschland, Tschechien, USA und China ist die ept auch internationaler Ansprechpartner für Steckverbinder. „In den vergangenen Jahren fand diese All-in-One-Lösung immer mehr Anklang bei Kunden und Geschäftspartnern“, berichtet Marketing-Assistentin Sabrina Behnisch.

„Die Produkte werden dabei alle im eigenen Haus produziert, denn die ept GmbH verfügt über alle wichtigen Fertigungsschritte“, führt Behnisch weiter aus. Dazu zählten die Produktentwicklung, die Projektierung, der Betriebsmittelbau, die Produktion (Stanzerei, Galvanik, Bestückung etc.) und nicht zuletzt der umfassende Service.

In der Lehrwerkstatt bei ept in Peiting werden zurzeit 75 Lehrlinge ausgebildet.

Der Umsatzanteil für die Automotive-Branche liegt aktuell bei 65 Prozent, während 33 Prozent des Umsatzes dem Bereich Industrial & Communications zuzuschreiben sind. Zu diesem Bereich zählen Märkte wie Industrie-Automation, Integrierte Systeme, Regel- und Messtechnik, Kommunikation usw.

Dieses Wachstum macht sich jedoch nicht nur im Umsatz bemerkbar. Durch die Erhöhung der Auftragsmengen und durch neue, zusätzliche Aufträge erhöhte sich auch der Personalbedarf. Im Zeitraum von 2014 bis 2016 haben rund 100 Mitarbeiter ein neues Arbeitsverhältnis bei ept begonnen. 50 Prozent davon wurden allein im amerikanischen Werk in Chester neu eingestellt.

Im Werk in Peiting konnte ept einen Personalzuwachs von 34 Prozent verzeichnen. Ein Ende ist nicht in Sicht: Im Moment hat ept immer noch einen hohen Personalbedarf – vor allem in Deutschland. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, bildet ept in neun verschiedenen Ausbildungsberufen aus, z.B. Werkzeugmechaniker/in, Industriekaufmann/-frau, Oberflächenbeschichter/in, Technische/r Produktdesigner/in oder Mechatroniker/in.

Mit insgesamt 104 Auszubildenden verzeichnet der Steckverbinderhersteller eine Ausbildungsquote von rund zehn Prozent. Zum Vergleich: Die aktuelle Ausbildungsquote in Deutschland liegt durchschnittlich bei 5,5 Prozent.

Zusätzlich zur dualen Ausbildung gibt es auch die Möglichkeit, ein duales Studium bei ept zu absolvieren. Dabei wird eine Ausbildung zum Industriemechaniker mit einem Studium im Bereich Maschinenbau verknüpft. Der duale Student kann so gleich zwei Abschlüsse erwerben. Insgesamt beschäftigt ept aktuell sieben duale Studenten.

Das Wachstum des mittelständischen Familienunternehmens findet nicht nur im finanziellen und personellen, sondern auch im baulichen Bereich statt. Begonnen hat es mit der Gebäudeerweiterung am Standort in Buching im Jahr 2013.

Nun wurde auch am Standort Habartov in Tschechien Ende 2016 ein komplett neues Werksgebäude fertiggestellt. Damit hat ept gegenüber dem alten Gebäude 3000 m² aufgestockt. So konnte ept dem rasanten Wachstum gerecht werden.

Auch in den USA wird seitens ept gebaut: In Chesterfield, nur zehn Minuten vom bisherigen Standort Chester entfernt, wurde der Neubau Anfang 2017 fertiggestellt.

Grund für das neue Werksgebäude in den USA war das starke Wachstum vor allem im Automobilbereich. Die dortige Betriebsleistung verdoppelte sich im Jahr 2015 und legte bis 2016 noch einmal ein Wachstum von 15 Prozent hin.

Um die hohe Auftragslage zu stemmen, investierte ept rund sieben Millionen US-Dollar in den Bau. Die entstandenen Kosten für Personal und Investitionen werden sich bereits in wenigen Jahren amortisiert haben. Sie halten das Unternehmen wettbewerbsfähig und garantieren den Kunden und Geschäftspartnern eine langfristige und zuverlässige Zusammenarbeit. (mm)

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