Sie stemmten das Ferienprogramm in Peiting: (hi.v.l.) Sonja Zila, Stefanie Strauß, Julia Böck und Sabine Dietl sowie vorne von links Magdalena Söll und Theresa Karbach.
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Sie stemmten das Ferienprogramm in Peiting: (hi.v.l.) Sonja Zila, Stefanie Strauß, Julia Böck und Sabine Dietl sowie vorne von links Magdalena Söll und Theresa Karbach.

Organisatorin zieht trotz Corona zufriedene Bilanz

Beim Peitinger Ferienprogramm ist klein Platz freigeblieben

  • VonTheresa Kuchler
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Ein vielseitiges Ferienprogramm hat es auch heuer wieder für die Kinder und Jugendlichen aus Peiting gegeben. Mit 56 verschiedenen Angeboten sorgten Sonja Zila und ihr Team für reichlich Abwechslung in der schulfreien Sommerzeit. Der Andrang war groß: Kein Kursplatz blieb unbesetzt.

Peiting – Auf das diesjährige Ferienprogramm hatte sich die Peitinger Jugend wohl besonders gefreut. Schließlich machten monatelanges Homeschooling und Wechselunterricht das vergangene Schuljahr zu einer echten Herausforderung für die Heranwachsenden. Das vielseitige Kursangebot, das Sonja Zila und ihr Team für die schulfreie Zeit zusammengestellt hatten, sorgte für den nötigen Ausgleich.

Erwartungsgemäß hoch war die Nachfrage nach freien Plätzen: „Es waren alle Kurse ausgebucht“, sagt Zila, die seit zwanzig Jahren an der Organisation des Ferienprogramms mitwirkt – lange an der Seite ihres Mannes. Heuer hat sie zum ersten Mal die Leitung übernommen.

Corona in die Ferien geschickt

Unter dem Motto „Wir schicken Corona in die Ferien“ konnte sie mit ihrem Team in Zusammenarbeit mit zahlreichen Peitinger Vereinen und Veranstaltern ein breit gefächertes Angebot erarbeiten. Auswählen konnten Interessierte aus 56 Programmpunkten – von der Alpakawanderung über die Radtour mit dem Bürgermeister bis hin zu aufregenden Stunden im Märchenwald war für jeden etwas dabei.

„Es ist heuer echt total super gelaufen“, resümiert Zila den Gesamtablauf. Nur drei der geplanten Angebote mussten kurzfristig abgesagt werden. „Gleich der erste Termin, die Nachtwanderung, ist wegen schlechter Witterung ausgefallen“, erzählt die Programmleiterin. Das schlechte Wetter der vergangenen Wochen machte auch der „Nacht der Fledermäuse“ einen Strich durch die Rechnung. Wegen zu geringer Beteiligung konnte lediglich ein Programmpunkt nicht stattfinden: Das war das Fußballangebot „Traumtreffer“.

Dank an Vereine und andere Veranstalter

Heuer sind wieder viele Familien in den Urlaub gefahren. Man habe daher nicht einschätzen können, wie viele der Kinder und Jugendlichen zu Hause bleiben und das Sommerferien-Angebot überhaupt wahrnehmen können, berichtet Zila. Letztlich sei es aber ein „super Jahr“ für die Programmleiterin und das Team aus ehrenamtlichen Helferinnen gewesen.

Dem konnte auch Corona nicht in die Quere kommen. Dass trotz der Pandemie alles reibungslos über die Bühne ging, sei auch den Vereinen und Veranstaltern zu verdanken. „Es ist super, dass die da so mitspielen. Ohne sie würde es gar nicht gehen.“ Der organisatorische Mehraufwand hat der Vielfalt des Programms glücklicherweise keinen Abbruch getan.

„Nur Leichtathletik und Tennis konnten nicht angeboten werden. Wegen der Planungsunsicherheiten“, erklärt die Leiterin des Ferienprogramms. Man hoffe aber, diese sportlichen Aktivitäten ab dem nächsten Jahr wieder in das Programmheft mit aufnehmen zu können. Nach einem Jahr Zwangspause waren auch wieder Fahrten in den Skylinepark und den Klettergarten möglich, worüber sich sowohl das Team als auch die Peitinger Jugend freute.

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