Freuen sich über ein gelungenes Ferienprogramm: Die Organisatoren (v.l.) Stefanie Strauß, Julia Böck, Magdalena Söll, Sonja Zila, Alex Zila und Sabine Dietl.
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Freuen sich über ein gelungenes Ferienprogramm: Die Organisatoren (v.l.) Stefanie Strauß, Julia Böck, Magdalena Söll, Sonja Zila, Alex Zila und Sabine Dietl.

Peitings Ferienprogramm: Viel Spaß trotz Corona

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Mit den Schulferien ist auch das Peitinger Ferienprogramm zu Ende gegangen. Trotz oder gerade wegen Corona war der Ansturm auf die Angebote groß wie nie.

Peiting – Seit mittlerweile 26 Jahren versüßt das Ferienprogramm den Peitinger Kindern den Sommer. Doch noch nie in der langen Geschichte war der Ansturm auf das vielfältige Angebot so groß gewesen wie heuer. „Das war wirklich der Wahnsinn“, sagt Sonja Zila, wenn die Leiterin des Ferienprogramm-Teams an den Anmeldetag im Juli zurückdenkt. Fast alle Kurse waren sofort ausgebucht. „Wir hatten Wartelisten ohne Ende.“ Dabei war im April gar nicht sicher gewesen, ob es heuer überhaupt etwas werden würde, nachdem die Corona-Krise mit all ihren drastischen Folgen jegliche Veranstaltungen in Frage stellte. Doch Zila und ihr Team nahmen die Planung trotz aller Unsicherheiten in Angriff – Mut, der jetzt belohnt wurde, wie die vergangenen sechs Wochen eindrucksvoll beweisen.

730 Kinder nahmen heuer an den insgesamt 51 Angeboten teil. Zwar erreichte man damit nicht ganz die Zahl der Vorjahre, als in der Regel rund 1000 junge Peitinger das Ferienprogramm besuchten. Allerdings verzichteten die Organisatoren heuer wegen Corona vorsichtshalber auf alle Gruppenfahrten zu Vergnügungsstätten wie dem Skyline-Park. Auch der Zirkus Schweinsgalopp – regelmäßig ein Teilnehmermagnet – konnte nicht stattfinden.

Entsprechend groß war der Ansturm auf die übrigen Angebote. „Fast jeder Veranstalter hat zusätzliche Kurse angeboten, um die Nachfrage irgendwie zu stemmen“, sagt Sonja Zila. Besonders beliebt war der Schokoladentag, der gleich vier Mal über die Bühne ging. Aber auch die Schnitzeljagd des Jugendrotkreuzes und der Escape Room der Katholischen Jugendstelle lockte die Kinder in Scharen. Gleiches galt für die Radtour mit Bürgermeister Peter Ostenrieder zum Deutensee. „Die ist super angekommen, der Bürgermeister hat schon versprochen, dass er nächstes Jahr wieder dabei ist“, sagt Zila. Großer Andrang herrschte traditionell auch bei den Angeboten rund ums Pferd. Nur der geplante Schnuppertag der Peitinger Judokas fiel kurzfristig ins Wasser. „Das hat mit den Corona-Auflagen leider nicht hingehauen“, bedauert Zila.

Dass ansonsten alle geplanten Aktionen stattfinden konnten, daran hätten die Veranstalter selbst maßgeblichen Anteil. „In einer solchen Situation zeigt sich, wer flexibel ist“, sagt Zila. „Alle haben super mitgezogen.“ Dies gelte auch für die Kinder, die den Abstandsregeln und der manchmal unvermeidlichen Maskenpflicht anstandslos gefolgt seien, lobt die Organisatorin. „Für die war es selbstverständlich und überhaupt kein Problem.“

Das Peitinger Ferienprogramm, so hat es dieser Sommer bewiesen, wirft so schnell eben nichts aus der Bahn – nicht einmal Corona.

In einem Kindergarten in Bernbeuren wurde jetzt ein Kind positiv auf Corona getestet - die Einrichtung wurde vorübergehend geschlossen.

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