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Auch Baumschneidearbeiten  erledigten die Peitinger Fischer  am Deutensee.

Fischereiverein Peiting

Für saubere Gewässer die Umwelt  gesäubert

Peiting - Für saubere Gewässer rund um Peiting setzte sich der Fischereiverein Peiting am vergangenen Samstag beim jährlichen Umweltschutztag ein. Rund 100 der 300 Mitglieder und 25 Jungfischer beteiligten sich an der Aktion.

 „Wir machen das einmal im Jahr offiziell, aber im Prinzip das ganze Jahr über“, so der erste Vorsitzende des Peitinger Fischereivereins Hubert Greithanner zum Umweltschutztag. Gemeint ist, die Gewässer rund um Peiting, sprich Peitnach, Deutensee und Schwaigsee, von Unrat und Abfall zu befreien. Dazu waren zahlreiche Mitglieder am Samstagvormittag mit wasserfester Kleidung, Arbeitshandschuhen, Rechen, Harken und Sammelkrallen auf dem Parkplatz vor dem Wellenfreibad angerückt.

Hubert Greithanner teilte die Helfer strategisch auf die verschiedenen Gewässerabschnitte auf. Die Jugendgruppe nahm sich die Peitnach vom Freibad bis zum Gumpen vor, andere fuhren weiter bachaufwärts oder zum Hechtstüberl am Deutensee, wo die Boote zu Wasser gelassen, Wintersicherungen zurückgebaut und Baumschneidearbeiten am Ufer erledigt wurden.

„Die Peitnach ist im Ortsbereich eigentlich ziemlich gut in Schuss, da auch andere Organisationen dort den Müll einsammeln“, meinte der zweite Jugendwart Markus Haslauer, der die Fischerjugend auf ihrem Arbeitseinsatz begleitete. Die einen mit Gummistiefeln und Gummihosen direkt im Bachlauf, die anderen mit großen Müllsäcken ausgerüstet am Ufer, arbeiteten sich die jüngsten Fischer systematisch in Richtung Gumpen vor.

Kein Papierfetzerl wurde übersehen und auch so mancher Ekelfund gemacht. Wie zum Beispiel eine gefüllte Hundekotsammeltüte, aus der das Dreckwasser spritzte. Nur wenige Meter von Sammelbehälter einfach in den Bach geworfen. Und trotz Sammeltüten wurden auf dem Grasstreifen entlang des Bachs einige Hundehaufen gesichtet, so dass die Betreuer die Kinder darauf hinweisen mussten, nicht in die Hinterlassenschaften zu treten.

„Der Wunschgedanke wäre, dass die Leute ihr Glump selber mitnehmen“, betonte Hubert Greithanner. Aber auch die Frühjahrsstürme hatten ihren Teil zum Müll an der Peitnach beigetragen. Verwehte Silofolien und anderer Unrat wurden aus dem oberen Bachlauf zwischen Deutensee und Kurzenried gefischt. Der Container, der am Wellenfreibad aufgestellt war, war jedenfalls nach der Aktion gut gefüllt. Am Deutensee wurde zudem die Belüftungsanlage aus dem Wasser geholt, rund ums Hechtstüberl aufgeräumt und die Boote zu Wasser gelassen. Hier ist jetzt alles bereit für die angenehme Seite des Fischer-Daseins.

Ursula Fröhlich

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