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Gegrilltes gab es für die Arche-Wanderer in der Förd erstätte der Herzogsägmühler Werkstätten. 

Förderstätte der Herzogsägmühler Werkstätten

Arche-Wandergruppe gebührend empfangen

Großer Empfang in Herzogsägmühle: Dort sind jüngst über 100 besondere Wanderer begrüßt und verköstigt worden.

Herzogsägmühle – Die Arche ist ein weltweites Netzwerk von Gemeinschaften, in denen Menschen mit einer geistigen Behinderung und nichtbehinderte Menschen ihr Leben miteinander teilen. 1964 in Frankreich von Jean Vanier gegründet, umfasst dieses Netzwerk heute rund 150 Gemeinschaften in 38 Ländern, in denen rund 3000 Menschen mit geistigen Behinderungen leben.

Unter dem Motto „Gemeinsam Grenzen überwinden“ hat jetzt eine Arche-Wanderung stattgefunden, an der sich mehr als 100 Wanderer beteiligt haben. Ihr Weg führte von der Arche im oberschwäbischen Ravensburg aus durchs Allgäu, das Tiroler Außerfern und das Oberland bis zur Arche in Landsberg.

Die Wanderung war ein Sponsorenlauf: Spender unterstützten die Strecke der Teilnehmer mit einer vorher festgelegten Summe pro Kilometer. Der Erlös ist für die Arche Landsberg bestimmt. Dort leben derzeit zehn Menschen mit geistigen Behinderungen. Doch es gibt viel mehr Bedarf an Plätzen. Der Wanderungserlös soll für einen Anbau eine Anschubfinanzierung sein.

Verspätet und völlig durchnässt sind die Wanderer kürzlich in Herzogsägmühle empfangen worden. Das Team der Förderstätte der Werkstätten um Edith Obermair hatte dazu eine lange Tafel aufgebaut. „Da die Wanderer so verspätet ankamen, war ein Zusammentreffen mit den Menschen, die in der Förderstätte betreut werden, erst am folgenden Tag möglich“, heißt es in einer Arche--Mitteilung. Am zweiten Abend stellten Obermair und ihre Mitarbeiter den Wanderern dann Angebote der Förderstätte vor.

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