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Berichtete im Gemeinderat von seinem Brunnen-Projekt in Nigeria: Pfarrvikar Paul Nwandu (li.). 

Gemeinderat Peiting

Weihnachtsspende für Nigeria und Calvi

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Peiting - Wie in jedem Jahr gewährt der Markt Peiting auch heuer eine Weihnachtsspende. Diesmal dürfen sich gleich zwei Empfänger freuen. Pfarrvikar Paul Nwandu und zwei Erdbebenopfer in Calvi dell’Umbria.

Es war das erste Mal in der Peitinger Gemeinderats-Geschichte, dass ein Geistlicher vor dem Peitinger Gremium gesprochen hat. Das sagte Rathauschef Michael Asam zu Beginn der letzten Sitzung im Jahr. Vikar Paul Nwandu freute sich über die Gelegenheit und erzählte von dem Brunnen-Projekt in seiner Heimat Nigeria. „Das Land hat 36 Bundesstaaten, plus die pulsierende Hauptstadt Abuja“, erzählte Nwandu. Ein großes Problem der Bevölkerung in Nigeria sei, an sauberes Wasser zu kommen. Darum gebe es das Brunnen-Projekt, das der Geistliche betreut. In einem Ort im Süden des Landes wurde mühsam per Hand ein solcher Brunnen errichtet. Sogar Wasserhähne wurden installiert. Weitere Brunnenbohrungen sollen folgen.

Damit die Menschen auch an sauberes Wasser kommen, wenn der Strom ausfällt, wird ein Notstromaggregat benötigt. Doch dafür braucht es Geld.

„Wir freuen uns, dass wir für dieses Projekt 500 Euro aufbringen können“, sagte Bürgermeister Michael Asam. Dies sei immerhin ein Grundbetrag für das Aggregat, das beschafft werden muss. „Das, was sie da unten leisten, ist ein riesen Schritt für die Menschen“, freute sich Asam.

Aber nicht nur die Menschen in Nigeria, auch zwei Familien in der Peitinger Partnerstadt Calvi dell’Umbria in Italien erhalten denselben Betrag. Sie hat die Erdbebenserie in Mittelitalien härter getroffen. „Zwar wurde niemand verletzt, die Häuser sind aber nicht mehr bewohnbar“, sagte Bürgermeister Michael Asam. Momentan sind die Italiener bei Familie und Freunden untergekommen.

Überreichen wird das Geld Altbürgermeister Klement Sesar. Er ist ein starkes Glied im Freundeskreis Calvi dell’Umbria und macht sich in den kommenden Wochen persönlich zu den Freunden nach Italien auf, um die Spende zu übergeben.

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