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Einbruch geklärt

Gestohlene Hunde in Peiting: Das steckt wirklich hinter dem Verschwinden

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Das Rätsel um die als gestohlen gemeldeten beiden Hunde in Peiting ist gelöst: Die beiden Vierbeiner sind im Schongauer Tierheim aufgetaucht. Die Hintergründe sind kurios.

Peiting - Am gestrigen Donnerstag hatte die Schongauer Polizei einen Einbruch in einem Einfamilienhaus in der Sandgrubenstraße gemeldet. Bei der Tat, die sich offensichtlich zwischen Sonntagmittag und Montagfrüh zugetragen hatte, seien zwei Hunde entwendet worden, hieß es, jedenfalls fehlte laut Polizei von den Vierbeinern jede Spur. Gemeldet hatte den Vorfall eine Bekannte der Hausbesitzerin, die sich in deren krankheitsbedingten Abwesenheit um die Tiere kümmern sollte (wir berichteten).

Nun hat die Polizei den Fall geklärt. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Hausbesitzerin insgesamt fünf Hunde in Pflege hatte. Drei davon waren bereits letzte Woche von einer anderen Bekannten der Peitingerin ins Schongauer Tierheim gebracht worden. Am Sonntag brachte diese auch die beiden noch verbliebenen Vierbeiner ins Tierheim - allerdings ohne die Anzeigenerstatterin, die für diese sorgte, darüber zu informieren.  

Großer Aufwand zum Öffnen der Tür war laut Polizei nicht nötig gewesen, da sich an der Hauseingangstür nur eine provisorische Schließeinrichtung mittels Vorhängeschloss befunden hatte. Die eigentlichen Eigentümer der Hunde, bei denen es sich um zwei Tierschutzorganisationen handelt, seien bereits informiert worden, teilt Manfred Maier von der Schongauer Polizei mit. Eine davon habe sich bereits beim Tierheim gemeldet, sagt Einrichtungsleiterin Elke Keller auf Anfrage der SN. „Da die Organisation aber aktuell keine Pflegeplätze für die drei Hunde hat, bleiben sie vorerst bei uns.“

Weil der Verbleib der Tiere geklärt ist, wird seitens der Polizeiinspektion Schongau inzwischen auch nicht mehr wegen eines Einbruchdiebstahls ermittelt. „Aktuell ist maximal von einer Sachbeschädigung bzw. einem Hausfriedensbruch auszugehen“, so Maier. 

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