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Auftakt mit vielen Besuchern: Eine voll besetzte Kirche erwartete den neuen Pfarrer Robert Kröpfl in Peiting.

Kirchengemeinde St. Michael in Peiting

Glanzvoller Einstand für Pfarrer Robert Kröpfl

Einen glanzvollen Einstand bereiteten die Peitinger ihrem neuen Pfarrer Robert Kröpfl. Am Sonntag wurde die Amtseinführung mit Kirchenzug, Festgottesdienst und großem Stehempfang vor der Kirche gefeiert.

Peiting „Ich bin bereit!“, so Robert Kröpfl auf die öffentliche Befragung zu seiner Dienstbereitschaft in Peiting durch Dekan Thomas Gröner. Nach einem guten halben Jahr Vakanz-Zeit, in der der Rottenbucher Pfarrer Josef Fegg die Vertretung übernommen hatte, wurde der neue Geistliche mit Spannung erwartet. „Seid’s ihr o neugierig?“, war vor der Kirche zu hören. Und eine Besucherin erzählte stolz: „I hab ja scho a Hand vo eahm kriegt!“ Das Händeschütteln wurde nach dem Festgottesdienst ausgeweitet. Zahlreiche Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, sich dem Neuen beim Stehempfang auf der Wiese vor der Kirche vorzustellen.

 Zuvor hatte es allerdings reichlich „Segen von oben“ gegeben, wie es Dekan Thomas Gröner launig formulierte. Der große Kirchenzug fiel zwar nicht ins Wasser, aber die Beteiligten wurden reichlich gewässert. Umso wärmer war dann der Gottesdienst in der Kirche, bei dem Robert Kröpfl die Kirchenschlüssel und die heilige Schrift überreicht wurden. Feierlich umrahmt von Kirchenchor und Bläserensemble unter der Leitung von Hermann Mergler, erlebte die Gemeinde einen stimmungsvollen und festlichen Gottesdienst zu dem neben dem Seelsorgepersonal aus dem Pfarrverband Pfarrer Josef Fegg aus Rottenbuch, die ehemaligen Pfarrer Helmut Kraus und Georg Simon sowie der evangelische Kollege Dirk Wollenweber gekommen waren. In seiner Predigt blickte Robert Kröpfl auf turbulente Umzugstage zurück, die einen Lebensabschnitt, nämlich die Kaplanszeit des gebürtigen Aichachers beendeten und einen neuen Lebensabschnitt als Pfarrer einläuteten.

 „Ich freue mich auf die Aufgaben und habe vor, auch möglichst lange bei Ihnen zu bleiben“, bekräftigte er. Mittlerweile habe er sich im Pfarrhof schon gut eingelebt und den Eindruck gewonnen, dass er willkommen sei. Die Schlüsselübergabe nahm er als Bild für seine Ausführungen. Man könne mit einem Schlüssel auf- oder auch abschließen. Er ziehe es vor, aufzuschließen und wolle die eine oder andere Anregung geben, etwas zum Schwingen zu bringen für die „Freude und Verbindlichkeit unseres Glaubens“. Gerade in der heutigen schnelllebigen und technikdominierten Zeit seine viele auf der Suche nach einem konkreten Ort im Leben zur Orientierung und um zur Ruhe zu kommen. Der Glaube verschaffe Geborgenheit und Sinn. „Die ökumenische Perspektive ist mir sehr wichtig“, betonte Robert Kröpfl. Die Gemeinde könne „getrost in die Zukunft gehen, auch wenn sich im Pfarrverband einiges ändern wird“. „Ich hoffe auf vielfältige Begegnungen mit Ihnen allen“, schloss er seine Rede mit einer Aufforderung nicht nur an die Besucher in der bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Kirche.

Ursula Fröhlich

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