Sanierungsbedürftig ist der Hartplatz im Peitinger Sportzentrum.
+
Sanierungsbedürftig ist der Hartplatz im Peitinger Sportzentrum.

Die Gemeinde Peiting investiert heuer in die Sanierung ihrer Sportanlagen

Halbe Million Euro für Peitings Sportstätten

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
    schließen

An der Sportanlage in Peiting-Birkenried nagt nach 40 Jahren der Zahn der Zeit. Die Gemeinde will deshalb heuer gleich drei Sanierungsmaßnahmen angehen – doch es gibt eine Bedingung.

Peiting - Das erste Vorhaben betrifft den Boden der Sporthalle, der seine beste Zeit hinter sich hat und ausgetauscht werden soll. 150 000 Euro sind dafür veranschlagt. Ebenfalls auf der Todo-Liste steht die Sanierung der Tartanbahn im Sportstadion, die 250 000 Euro kosten soll. Und weil auch der Hartplatz auf dem Gelände in die Jahre gekommen ist, soll auch dieser für rund 100 000 Euro ertüchtigt werden.

Die Sache hat allerdings einen Haken: Weil die insgesamt 500 000 Euro für die Marktgemeinde eine Stange Geld sind, könne man die Maßnahmen im vollen Umfang nur umsetzen, wenn es mit einer Förderung durch den Bund klappe, erklärte Kämmerer Christian Hollrieder in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Schon im vergangenen Jahr habe man sich für das Investitionspaket des Bundes zur Förderung von Sportstätten beworben, sei aber leer ausgegangen. „Heuer sieht es aber gut aus, dass wir die 90-prozentige Förderung bekommen“, zeigte sich Bürgermeister Peter Ostenrieder (CSU) optimistisch.

Auch die Tartanbahn im Sportzentrum Birkenried soll dieses Jahr ertüchtigt werden.

Alfred Jocher (Unabhängige) nutzte die Gelegenheit, um den Hausmeistern der Sportanlage seinen Dank für die geleistete Arbeit in der Vergangenheit auszusprechen. Ihnen und auch den Benutzern sei es zu verdanken, dass die Sportstätten trotz ihres Alters in gutem Zustand seien. Dem Lob schloss sich auch der Bürgermeister an.

Eine Anregung hatte Jocher auch gleich noch. Nämlich, ob es möglich sei, einen Zugang zum Hartplatz vom Abenteuerspielplatz aus zu schaffen. „Der wird ja gut angenommen und es gibt viele Kinder, die auch gern Fußballspielen wollen“, begründete Jocher seinen Vorstoß. Man werde sich das anschauen, versprach Ostenrieder, der darauf hinwies, dass der Hartplatz nach Rücksprache mit den Hausmeistern schon jetzt jederzeit betreten werden dürfe.

Einstimmig gab das Gremium grünes Licht für die drei Maßnahmen.  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare