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Rund 90 Mitglieder zählte das riesige Orchester aus Schülern der Realschulen Landsberg, Kaufering und Schongau sowie der FOS Landsberg beim gemeinsamen Blaskonzert „Weltraum & Planeten“ in der Deckerhalle Herzogsägmühle. 

Musikwoche in Marktoberdorf

Schüler-Konzert: Beherzte Spielfreude und ansteckende Musikbegeisterung

Nach der Musikwoche in Marktoberdorf haben Schüler der Realschulen Schongau, Kaufbeuren, Landsberg und der FOS ein Konzert in Herzogsägmühle gegeben.

Herzogsägmühle – In die unendlichen Weiten des Weltraums haben 90 Schüler der Realschulen Landsberg, Kaufering und Schongau sowie der FOS Landsberg die über 400 Besucher mit ihrem sinfonischen Blaskonzert „Weltraum & Planeten“ in der Deckerhalle in Herzogsägmühle entführt. „Es war nicht immer ganz einfach mit uns, aber Übung macht den Meister“, bedankten sich die Schüler bei den drei Dirigenten Nicole Mader, Alexander Kaltner und Tobias Roth sowie den begleitenden Lehrkräften der Musikwoche in Marktoberdorf.

Das Ergebnis dieser Musikwoche konnten die Anwesenden sehen und hören. Die Halle war mit selbstgemalten Planeten, Mondraketen und Marsmännchen gefällig dekoriert, und vorne auf der Bühne hatte das beeindruckend-große Orchester Platz genommen. Schon bei der Eingangsfanfare „Also sprach Zaratustra“ von Richard Strauss wurde klar, dass die engagierten Lehrkräfte ganze Arbeit geleistet hatten.

Die Schüler, alle festlich in Schwarz gekleidet, griffen mit viel Spielfreude beherzt in die Tasten, Hebel und Schlegel ihrer Instrumente und steckten mit ihrer Musikbegeisterung förmlich an.

Die beiden Moderatoren des Abends, die „Commander“ Benedikt Mayr und Paul Wessa, sorgten souverän dafür, dass das musikalische Raumschiff „MOD2019“ reibungslos abhob – und die Mission im Weltraum nicht außer Kontrolle geriet.

„Außergewöhnlicher Weltraumflug“ für das Publikum

Musical- und Filmmelodien, Märsche und locker-leichter Swing wechselten sich ab und sorgten so für einen außergewöhnlichen Weltraumflug, begleitet von dramatischen, bombastischen oder auch ganz entspannt-ruhigen oder beschwingten Tönen. Nette Regie-Einfälle wie das Verteilen von Mini-Schokoriegeln an die Zuhörer zum Stück „Mars“ von Gustav Holst, oder ein Lichtschwerter-Duell zwischen den beiden Dirigenten Alexander Kaltner und Tobias Roth vor dem „Star Wars“-Medley, taten ein Übriges, um die gute Laune in die Höhe schnellen zu lassen.

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Natürlich durften Gute-Laune-Melodien wie der Frank Sinatra-Titel „Fly me tot he Moon“ oder das Jazz-Standard „Moonlight Serenade“ nicht fehlen. Zu diesem Liebeslied eines jungen Mannes an seine Angebetete merkten die Moderatoren trocken an: „Bei uns haben Sie Glück, denn der junge Mann dirigiert nur und singt nicht.“ Beeindruckend geriet auch die Hommage an John Williams, den kongenialen musikalischen Part zu Regisseur Steven Spielberg, laut Mayr und Wessa „das größte musikalische Genie unserer Zeit“.

Ein Konzert, das Spaß gemacht hat

Es war also ein Konzert, das einfach Spaß gemacht hat. Da hatte Schongaus Realschulleiter Armin Eder eingangs nicht zuviel versprochen, als er die Besucher beim zweiten Schülerkonzert in der Deckerhalle aufgefordert hatte: „Fühlen Sie sich alle als Ehrengäste und freuen Sie sich auf intergalaktische Musik.“

Zum Schluss gab es stehende Ovationen, und dem Publikum gelang es mit lautem Applaus, den Landeanflug des Raumschiffs mit klangvoller Mission noch um zwei musikalische Zugaben hinauszuzögern. 

URSULA FRÖHLICH

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