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Die Organisatoren planen bereits fleißig für das erste Festival der Utopien, das im kommenden Jahr in Herzogsägmühle stattfinden soll.

Im Juni 2020

In Herzogsägmühle soll ein Festival der Utopien stattfinden - die Planungen laufen bereits

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Alles soll sich um Nachhaltigkeit drehen, beim Festival der Utopien in Herzogsägmühle. Im kommenden Jahr wird es erstmals über die Bühne gehen. Doch die Planungen für das Festival sind bereits jetzt in vollem Gange.

Herzogsägmühle – Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt nicht nur in Hinblick auf den Klimawandel immer mehr Menschen. Darunter auch Matthias Reichhart vom Zukunftswerk. Die Genossenschaft aus Starnberg, bei der er arbeitet, berät Unternehmen, Kommunen und Stiftungen, die sich ökologisch und sozial verbessern wollen.

Doch das reicht Reichhart noch nicht. „Es wäre doch schön, wenn es mal eine größere Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit geben würde, bei der Gleichgesinnte zusammenfinden, sich austauschen, zusammen Spaß haben und Neugierige einfach vorbei schauen können, um sich in lockerem Rahmen einen ersten Überblick zu verschaffen“, dachte er sich. Und deshalb will er diese Idee nun in die Realität umsetzten: mit einem Festival der Utopien.

Weil viele die Umsetzung von Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen für utopisch halten, war der Name schnell gefunden. Beim Festival möchten die Veranstalter neuen Gedanken und Ideen für eine nachhaltige Gesellschaft ein Forum geben.

Festival der Utopien in Herzogsägmühle: Das ist bisher geplant

„Zahlreiche Vorträge, Workshops und Mitmachaktionen sollen Privatpersonen, Verantwortlichen von Unternehmen und Kommunen Lust darauf machen, an einer nachhaltigen Gesellschaft mitzuwirken“, erklärt Reichhart.

Natürlich dürfen auch Musik und Vorführungen nicht fehlen. Abgerundet wird das Angebot mit regionaler Küche und Kinderbetreuung. So sind zumindest die ersten Planungen.

In der Herzogsägmühle haben Zukunftswerk und Matthias Reichhart den passenden Partner für ihr Vorhaben gefunden. „Schließlich hat sich Herzogsägmühle der Gemeinwohlökonomie verschrieben“, erklärt Reichhart. Damit sei das Diakoniedorf als Veranstaltungsort prädestiniert.

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Beim ersten Treffen des Organisationsteams waren neben Vertretern von Zukunftswerk und Herzogsägmühle auch Wolfgang Schürger von der Evangelischen Landeskirche Bayern, Matthias Bichlmayr vom Welfen Gymnasium Schongau, Wessobrunns Bürgermeister Helmut Dinter, sowie Andreas Scharli und Sylvia Hindelang von der Energiewende Oberland dabei.

Festival der Utopien in Herzogsägmühle soll Menschen aus der Region ansprechen

Das Festival soll vor allem Menschen aus der Region ansprechen. Falko Müller, ehemaliger Klimaschutzmanager der Landeshauptstadt München, schlug beim ersten Planungstreffen vor, das Programm am Freitag schwerpunktmäßig für Schüler, Unternehmer und Verantwortliche von Kommunen zu gestalten. Der Samstag soll dagegen für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Selbstverständlich sollten auch nachhaltige Anreisemöglichkeiten angeboten werden, wünschte sich Wolfgang Schürger von der Evangelischen Landeskirche.

Im Juni 2020 wird das Festival der Utopien stattfinden. Die Planer hoffen bereits jetzt auf zahlreiche Besucher. Referenten und Interessierte, die sich einbringen möchten, sind schon jetzt herzlich willkommen, sich zu melden: und zwar per E-Mail an matthias.reichhart@zukunftswerk.org. Das nächste Treffen des Organisationsteams ist für September geplant.

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